... am Freitag, 18. Mai

Wortwäsche Slam … POETRY

18. Mai l 20.00 Uhr l Scheune

SLAM-mikrofon_kopfhoererDie größten deutschsprachigen Poeten auf dem Moritzhof. Mittlerweile zu einer festen Größe im Programm erwachsen, darf auch im Mai mit grandiosen Poeten und einem besonderen Moderatorenteam gerechnet werden.
Und natürlich entscheidet auch wieder das Publikum per Applaus über den Sieger des Slams.

Veranstalter: Thesaurus-KulturVerein l Eintritt: 5 Euro
Vorverkauf: Universitätsbuchhandlung Otto-von-Guericke, Ulrichplatz 2

... am Montag, 28. Mai

Lars Johansen „Magdebürger Nachschlag“ … WohnzimmerKABARETT

28. Mai l 19.30 Uhr l HofGalerie

larsDa muss was raus! Die peinlichen Momente des Monats in Magdeburg, in Deutschland und drumherum. Was stand in der Zeitung? Was stand nicht in der Zeitung? Was passiert im Gesichtsbuch? Und wenn ja, warum? All die wichtigen und unwichtigen Dinge werden gesammelt, kommentiert und endlich erklärt. Und wenn das nicht reicht, gibt es Nachschlag! Das hat in Magdeburg einfach noch gefehlt. Ein politisch-satirischer Monatsrückblick, der in angenehmer, intimer Wohnzimmeratmosphäre die Welt erklärt. Und wer macht es? Der Magdebürger, Kolumnist und Kabarettist Lars Johansen.

Veranstalter: Lars Johansen
Eintritt: 8 Euro  l  6 Euro erm.

... am Mittwoch, 30. Mai

4. Magdeburger Mathenachtstraum „Keine Panik: Alles Mathe!” … ZAHLENSPIELE

30. Mai l 17.00 Uhr l Hof

Die Mathematiker der Otto-von-Guericke-Universität haben ein attraktives Programm für Jung und Alt zusammengestellt und möchten unter anderem nachweisen, wie Mathematik (alltägliche) Panikmachereien entlarven kann. Eingeladen zu dieser schon traditionellen Veranstaltung im MatheMonatMai, einer Initiative der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und der Telekom –Stiftung, sind alle Mathe-Interessierten Magdeburger zwischen 8 und 80 und noch mehr Jahren. Geboten wird ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm, dass die Aktualität, Faszination und Anwendbarkeit der Mathematik aufzeigt, und Lust und Neugierde auf mehr machen soll. Im Mittelpunkt steht eine Lesung des Bestsellerautors Prof. Dr. Walter Krämer (Dortmund). Er wird aus seinem neuen Bestseller “Die Angst der Woche! Warum wir uns vor den falschen Dingen fürchten” vorlesen, und erklären, wie uns Mathematik hilft, (un)bewussten Panikmachereien und Massenhysterien erfolgreich zu widerstehen. Davor und danach werden bei dem Spiel/Wettbewerb “Mathemaler”, Schüler und Studierende mathematische Begriffe malerisch erraten. Auch wird mathematisch er- bzw. geklärt, wann man einen geeigneten Heiratspartner findet. Umrandet wird das Programm von einem Codeknacker-Wettbewerb, mathematischen Kurzfilmen, einer mathematischen Spielstrasse für Jung und Alt und mehr. Für stimmungsvolle Live-Musik sorgt die Combo der UniBig!

... am Samstag, 02. Juni

Max Goldt “Lesung neuer und alter Texte” … LESUNG

02. Juni  l  20.00 Uhr  l  Scheune

2goldt11billyhells_webDass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind.
Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.

„Auf die Unklarheiten in der Systematik der Dinge hinzuweisen ist nur eine der ehrenwerten Aufgaben, denen sich der deutsche Kolumnist Max Goldt verschrieben hat. Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten.” (Regula Fuchs)

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“, in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. Er bereist nicht selten den deutschen Sprachraum als Vortragender eigener Texte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 wurde ihm der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis verliehen.

Eintritt: 12 Euro VVK  l  15 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Donnerstag, 07. Juni

FIL “Die große Fil und Sharkey Show” … KOMIK

07. Juni  l  20.00 Uhr  l  Scheune

FILDer Ur-Berliner FIL ist einer der erfolgreichsten Comictexter und -zeichner Deutschlands. Des Meisters Schöpfungen Didi & Stulle erscheinen als Stripes seit mehr als 25 Jahren im Berliner Stadtmagazin zitty, seit kurzem auch monatlich in der Kölner StadtRevue, dem Stuttgarter Lift, dem Leipziger Kreuzer und als Bücher im Verlag Reprodukt. Jüngst gab der Schweizer Verlag Kein & Aber eine Neuinterpretation von Wilhelm Buschs Struwwelpeter heraus, eine Zusammenarbeit von FIL und seinem Kollegen ATAK. Weitere Projekte sind hier in Arbeit.
Doch all dies ist nur eine Seite des Ausnahmekünstlers. Auch als spaßmachender Singer-Songwriter und Entertainer genießt FIL seit vielen Jahren Kultstatus. Mit und ohne Handpuppen-Hai SHARKEY entwaffnet der Ex-Punk sein Publikum im ironischen Dialog mit Improvisations-Touch derart ungereimt, dass den Kritikern die Worte entfallen: „Fil, the Papst“, grübelt die Berliner Zeitung, und die Hamburger Morgenpost rätselt: „Er ist echt gut, obwohl er lustig ist.“ Der Tagesspiegel versucht es ebenfalls: „Manches Werk…ist große Kunst, anderes ist so flach, dass es fast schon wieder tiefgründig wirkt.“ Auch RBB radioeins, langjähriger Präsentator des Künstlers in Berlin ist voll der Ahnung: „…manchmal aufs Übelste dahinimprovisiert, dann wieder erschreckend professionell.“ Da meint die Berner Zeitung lieber schlicht: „Fil ist der komischste Deutsche der Welt“.

Weitere Informationen: www.fil-berlin.de
Eintritt: 12 Euro VVK  l  15 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Dienstag, 26. Juni

Jutta Hoffmann im Gespräch zu ihrer Künstlerbiografie … GESPRÄCH

26. Juni  l  20.00 Uhr  l  Scheune

Warnecke_Jutta Hoffmann_webJutta Hoffmann, Schauspielerin, im Gespräch zu ihrer Künstlerbiografie, herausgegeben vom Filmmuseum Potsdam.

Was uns immer wieder faszinierte, wenn wir Jutta Hoffmann sahen, war ihre Persönlichkeit … Sie zeigte ihr Gesicht, klar, unverstellt, manchmal zornig, manchmal traurig, immer beteiligt. Sie war und ist klug, das gibt ihrer Arbeit eine weitere Dimension. Sie war und ist leidenschaftlich, das ergibt mit der Klugheit eine Mischung, die nicht so häufig vorkommt: Gefühl, frei von Sentiment.

Christa und Gerhard Wolf
Seit ihrem Durchbruch in „Julia lebt“ 1963 ist ihr filigranes, ausdrucksvolles Gesicht präsent, und es prägt auch diesen aufwendig gestalteten Bild-Text-Band: Großformatige Aufnahmen aus allen Phasen ihres Schaffens bis in die Gegenwart zeigen ihre enorme Wandlungsfähigkeit. Jutta Hoffmann selbst spricht über ihre ersten Schritte als Schauspielerin, große Rollen unter Frank Beyer, Hermann Zschoche, Thomas Langhoff, Benno Besson, Einar Schleef und vielen anderen, über faszinierende Kollegen und schwierige Entwicklungen. Auch wichtige Weggefährten kommen zu Wort, darunter Christa und Gerhard Wolf, Volker Braun, Inge Keller und natürlich Egon Günther, mit dem sie ein neues deutsches Gegenwartskino zu kreieren versuchte. Er bringt die Faszination Hoffmann auf den Punkt: „Sie steht da und kann nicht anders. Um einen großen Satz zu wagen: Aus Identifikation und Opposition entsteht ihre Leistung. Ich halte sie für beträchtlich.“

Jutta Hoffmann
Geboren 1941 in Halle (Saale), ist eine der herausragendsten Schauspielerinnen Deutschlands. Sie brilliert auf den Bühnen von Berlin, München und Salzburg und bildete bis 2003 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg den deutschen Nachwuchs aus.

Veranstalter: Literaturhaus Magdeburg e.V.
Eintritt: 10 Euro VVK  l  12 Euro AK (Tickets online kaufen)

Dazu: Filmvorführungen „Das Versteck…“ (DEFA, 1978) mit Jutta Hoffmann und Manfred Krug in den Hauptrollen.
…vom 26. bis 28. Juni, jeweils um 18.00 Uhr

... am Samstag, 15. September

Christiane Rösinger “Liebe wird oft überbewertet” … Musikalische LESUNG

15. September  l  20.00 Uhr  l  Scheune

Christiane RoešsingerChristiane Rösinger hat sich in ihren Liedern ja schon immer mit dem Problemfeld „Liebe als Konstrukt“ beschäftigt und klärt jetzt ausführlicher über die 10 Pärchenlügen, die verbreitete Paarideologie und die Freuden des Single- Lebens auf. In den Tagebuchepassagen des Buches nimmt die Paarkritikerin den Leser mit durch ihr Berliner Jahr zwischen Selbstzweifel und Euphorie, vom Weihnachtsmarkt am Alex zur 1. Mai Demo, von der sommerlichen Urban Heat – Plage zur Novemberdepression.

Die Grundthese des Buches findet sich schon im Titel, aber die Autorin hat ihrem Forschungsdrang keine Grenzen gesetzt. Von Platons Kugelmenschen zur romantischen Hollywoodkomödie werden die Mythen der Liebe samt der berühmtesten Liebespaare der Geschichte auseinander genommen. Christiane Rösinger hat sich gar ins Herz der Finsternis der Pärchendiktatur begeben, hat etwa 100 gängige Single- und Beziehungsratgeber durchgearbeitet und legt nun eine kurzweilige Analyse und Kategorisierung dieses Genres vor.

Da es sich bei „Liebe wird oft überbewertet“ um ein Lebensthema der Autorin und Songwriterin handelt, ist für jedes Kapitel und für jede Erkenntnis auch ein Lied aus zwei Jahrzehnten Songschaffen da. Klassiker aus den Zeiten der Lassie Singers, Evergreens der Gruppe Britta, aber auch Aktuelles vom Soloalbum „Songs of L. and Hate“ fügen sich organisch ein und winden sich umrahmend um die Geschichten von Petra dem Trauerschwan und dem Pärchenelend im Hotel.

In einer Multimediashow werden die wirren Grafiken der Liebesforscher und komplizierte Beziehungsmuster erklärt. Die Showband (Claudia Fierke, Andreas Spechtl und Stefan Pabst) untermalt die Geschichten rund ums Pärchenelend, greift regulierend und stimulierend ein, und begleitet die Vorleserin bei ihren Songs.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Magdeburger Literaturtage!

Eintritt: 12 Euro VVK  l  15 Euro AK

... am Freitag, 21. September

Stefan Glowacz “Expeditionen” … VORTRAG

21. September  l  20.00 Uhr  l  Scheune

Stefan GlowaczLängst gehört das Klischee vom wortkargen und eigenbrötlerischen Bergsteiger ebenso in die Mottenkiste des Alpinismus wie Hanfseil und Nagelschuhe. Seit mehr als einem Jahrzehnt zählt STEFAN GLOWACZ zu jenen, die das Image vom kommunikativen, fachübergreifend denkenden und im Team arbeitenden Bergsportler als Vortragsredner geprägt haben. So ist es auch stets eines seiner Hauptanliegen, das Erlebte nicht nur für sich selbst zu bewahren, sondern die Erfahrungen einerseits einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und andererseits an Führungskräfte in Unternehmen weiterzugeben.
Denn auch wenn ein deutscher Aphoristiker einmal behauptete: Die großen Dinge haben einen großen Feind – die großen Worte, so gibt es einen noch größeren Feind: das Schweigen.

Veranstalter: d2m berlin
Eintritt: 17 Euro VVK (Tickets online kaufen)

... am Mittwoch, 17. Oktober

Harald Martenstein “Ansichten eines Hausschweins” l “Wachsen Ananas auf Bäumen” … LESUNG

17. Oktober  l  20.00 Uhr  l  Scheune

Martenstein_Harald C.Bertelsmann_webDas Best-Of seiner unterhaltsamen Kolumnen!

Wenn am Donnerstag die „Zeit“ erscheint oder am Sonntag der Berliner „Tagesspiegel“, dann gibt es viele, die diese Blätter nur wegen eines einzigen Textes kaufen: der Kolumne von Harald Martenstein.
Harald Martensteins Texte sind witzig, nachdenklich, sarkastisch, skurril, manchmal auch wütend. Sie stellen die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Ihr Thema ist der deutsche Alltag. Dieses Buch enthält Martensteins beste Glossen aus den vergangenen Jahren.

„Wenn es einer schafft, mit seinen Pointen treffsicher auf denkbar kleinem Raum zu landen, dann er.“ (dpa)

Harald Martenstein, geboren 1953 in Mainz, lebt in Berlin und der Uckermark. Er ist Autor der Kolumne »Martenstein« im »ZEITmagazin« und Redakteur beim Berliner »Tagesspiegel«. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman »Heimweg« wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Zuletzt erschien bei C. Bertelsmann der von der Presse hochgelobte Roman »Gefühlte Nähe«.

Eintritt: 10 Euro VVK  l  12 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Mittwoch, 31. Oktober

Jan Weiler “Mein neues Leben als Mensch” … LESUNG

31. Oktober  l  20.00 Uhr   l  Scheune

Jan_Weiler_2011_04_webWas macht einen Erdzwerg so gruselig? Warum sollte man die Queen nie zu sich nach Hause einladen? Und wie geht man damit um, dass die pubertierende Tochter in einen Vampir verknallt ist?
Das skurrile Potenzial alltäglicher Lebenssituationen zu offenbaren ist Jan Weilers Spezialität. Keiner kann das Vertraute so komisch schildern wie er.
In sechzig neuen, von Larissa Bertonasco wunderschön illustrierten Kolumnen bleibt er seinem Mikro­kosmos treu: So lesen wir amüsiert von einem aus dem Ruder laufenden Angelausflug mit Sohn Nick und Schwiegervater Antonio («Nur dä Fruhwurm fangte eine Fisch»), verfolgen gebannt die Abenteuer der adipösen Hamsterdame Gimli und erfahren, warum Schabefleisch gar nicht so eklig ist wie sein Name.

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins und Kolumnist beim Stern. Sein erstes Buch „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ gilt als eines der erfolgreichsten Romandebüts der letzten Jahre.

“Jan Weiler sitzt mitten im Leben und schreibt es auf.” (Elke Heidenreich)

Eintritt: 12 Euro VVK  l  15 Euro AK