17. Februar l 20.00 Uhr l Scheune
Die größten deutschsprachigen Poeten auf dem Moritzhof. Mittlerweile zu einer festen Größe im Programm erwachsen, darf der PoetrySlam auch im neuen Jahr nicht fehlen. Und wieder warten großartige Poeten und ein grandioses Moderatorenteam. Und natürlich entscheidet auch das Publikum am Ende wieder per Applaus über Sieg und Niederlage.
Veranstalter: Thesaurus-Kulturverein l Eintritt: 5 EUR
Vorverkauf: Universitätsbuchhandlung Otto-von-Guericke, Ulrichplatz 2
03. April l 19.00 Uhr l Scheune

Filmproduzent und Autor Eberhard Görner und der Schauspieler Gojko Mitic stellen ein Stück Geschichte der Missionierung Nordamerikas vor, die in engem Zusammenhang mit den Franckeschen Stiftungen in Halle steht und das Zusammentreffen der Europäer mit den Ureinwohnern Amerikas beleuchtet.
Heinrich Melchior Mühlenberg – Der Vater des amerikanischen Luthertums.
Ein Missionar im Pennsylvania des 18. Jahrhunderts. Von Halle an der Saale in die Steppen und Wälder Nordamerikas. Als Prediger geht der Theologe Mühlenberg 1742 im Auftrag der Franckeschen Stiftungen nach Britisch – Nordamerika. Doch seine Mission durchzusetzen, ist schwerer als gedacht. Durch Ignoranz, Egoismus, Machtkämpfe zwischen den religiösen Sekten, durch Entbehrungen, Geldmangel, Kriege und seine wechselvolle Beziehung zu dem Delawaren-Häuptling “Fliegender Pfeil” wird sein Glaube auf eine harte Probe gestellt. Mit Zitaten aus historischen Dokumenten erzählt Eberhard Görner aus dem Leben des Patriarchen des amerikanischen Protestantismus. (Historischer Roman 2011 erschienen im Mitteldeutschen Verlag, Halle/Saale)
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Literaturhaus Magdeburg e.V. mit dem ARTist! e.V.
Eintritt: 8 Euro VVK l 10 Euro AK (Tickets online kaufen)
04. Mai l 20.00 Uhr l Scheune
Harry Rowohlts Bühnen-Shows sind legendär! Sprachbrillante Feuerwerke aus Kolumnen, Briefen, Vierzeilern, Kommentaren, Übersetzungen, Exkursen, Anekdoten und Dialogen mit dem Publikum. Einfach genial, wie Rowohlt die Themen der Zeit – relevante und entlegene – durch sein Subuniversum schleust, wo sie hinten meist schräger, relevanter und von neuen Themenkumpeln umstellt herauskommen. Der Übersetzer, Vorlesekünstler, Kolumnist und Gelegenheits-Schauspieler der „Lindenstrasse“ besitzt neben seiner grandiosen Bühnenpräsenz eine Stimme, deren tiefer Sound sich vom Ohr bis in die Magengegend windet und dort für ein angenehmes Kribbeln sorgt. Mit seinem modulationsfähigen Brummbass ist Rowohlt ein Naturereignis.
„Warum es fast unmöglich geworden ist, für eine Lesung mit Harry Rowohlt Karten zu bekommen, ist mir beim Zuhören völlig klar geworden: Das ist einfach der Hit!“ (SWR 1)
„Harry Rowohlt – auch als Vorleser ist er eine Institution“ (Deutsche Welle)
„Rowohlt gilt vollkommen zu Recht als Gott“ (Titanic)
Eine Lesung im Rahmen der 7. Magdeburger Songtage!
Eintritt: 14 Euro VVK l 18 Euro AK (Tickets online kaufen)
02. Juni l 20.00 Uhr l Scheune
Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind.
Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.
„Auf die Unklarheiten in der Systematik der Dinge hinzuweisen ist nur eine der ehrenwerten Aufgaben, denen sich der deutsche Kolumnist Max Goldt verschrieben hat. Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten.” (Regula Fuchs)
Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“, in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. Er bereist nicht selten den deutschen Sprachraum als Vortragender eigener Texte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 wurde ihm der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis verliehen.
Eintritt: 12 Euro VVK l 15 Euro AK (Tickets online kaufen)
21. September l 20.00 Uhr l Scheune
Längst gehört das Klischee vom wortkargen und eigenbrötlerischen Bergsteiger ebenso in die Mottenkiste des Alpinismus wie Hanfseil und Nagelschuhe. Seit mehr als einem Jahrzehnt zählt STEFAN GLOWACZ zu jenen, die das Image vom kommunikativen, fachübergreifend denkenden und im Team arbeitenden Bergsportler als Vortragsredner geprägt haben. So ist es auch stets eines seiner Hauptanliegen, das Erlebte nicht nur für sich selbst zu bewahren, sondern die Erfahrungen einerseits einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und andererseits an Führungskräfte in Unternehmen weiterzugeben.
Denn auch wenn ein deutscher Aphoristiker einmal behauptete: Die großen Dinge haben einen großen Feind – die großen Worte, so gibt es einen noch größeren Feind: das Schweigen.
Veranstalter: d2m berlin
Eintritt: 17 Euro VVK (Tickets online kaufen)
31. Oktober l 20.00 Uhr l Scheune
Was macht einen Erdzwerg so gruselig? Warum sollte man die Queen nie zu sich nach Hause einladen? Und wie geht man damit um, dass die pubertierende Tochter in einen Vampir verknallt ist?
Das skurrile Potenzial alltäglicher Lebenssituationen zu offenbaren ist Jan Weilers Spezialität. Keiner kann das Vertraute so komisch schildern wie er.
In sechzig neuen, von Larissa Bertonasco wunderschön illustrierten Kolumnen bleibt er seinem Mikrokosmos treu: So lesen wir amüsiert von einem aus dem Ruder laufenden Angelausflug mit Sohn Nick und Schwiegervater Antonio («Nur dä Fruhwurm fangte eine Fisch»), verfolgen gebannt die Abenteuer der adipösen Hamsterdame Gimli und erfahren, warum Schabefleisch gar nicht so eklig ist wie sein Name.
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins und Kolumnist beim Stern. Sein erstes Buch „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ gilt als eines der erfolgreichsten Romandebüts der letzten Jahre.
“Jan Weiler sitzt mitten im Leben und schreibt es auf.” (Elke Heidenreich)
Eintritt: 12 Euro VVK l 15 Euro AK