... am Samstag, 04. Februar

Dan Freeman And The Serious „I lie a lot“ … WohnzimmerKONZERT

04. Februar  l  20.00 Uhr  l  HofGalerie

Pressefoto kleinSeit mehreren Jahren tourt dieses musikalische Multitalent mit diversen Jazzcombos und der Ska-Band „Rotfront“ um den ganzen Globus. Als gebürtiger Tasmanier studierte er in Berlin an der Hochschule Hans Eisler Saxophon, schrieb eigene Songs und gründete schließlich eine Band. Für sein neues Album hat er das Saxophon fast gar nicht gebraucht, jedoch besticht er durch seine Experimentierfreude und Verspieltheit. Alles ist hier vertreten: Pathos, experimenteller Indie-Rock und natürlich auch ausladende Balladen. Trotz aller Emotionalität driftet er niemals ab in Kitsch oder Belanglosigkeit. Wer den Globetrotter aus Down Under live erleben möchte, sollte sich den 4. Februar freihalten.

Nachhören: www.myspace.com/freemansband
Eintritt: 8 Euro VVK  l  10 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Samstag, 11. Februar

Muriel Zoe „Birds and Dragons“ … WohnzimmerKONZERT

11. Februar  l  20.00 Uhr  l  HofGalerie

muriel_zoeMit ihrem dritten Album macht sich die Wahlhamburgerin auf den Weg an das andere Ende der Elbe. Im Gepäck hat sie Melodien in schlichtem aber eindringlichem Klang – eine fein nuancierte Mischung aus Pop, Folk und einer Melancholie, die an die frühen 1970er Jahre erinnert. Kaum verwunderlich, denn als eines ihrer musikalischen Vorbilder nennt sie Joni Mitchell. Der WDR hat Zoe zu einer der vielversprechendsten deutschen Singer-Songwriterinnen auserkoren. Mit ihrer klaren, intensiven Stimme, leichter Country-Färbung und jazzigen Einfällen lässt sie sich in keine Schublade stecken. Jugendliche Frische und Lässigkeit lassen Zoe ohne Glamour und großen Tamtam daherkommen. Mit ruhiger Schüchternheit schafft sie eine tiefe Versunkenheit und setzt keinen Ton zu viel. Das hat Stil und Noblesse.

Nachhören: www.myspace.com/murielzoemusic
Eintritt: 10 Euro VVK  l  12 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Donnerstag, 16. Februar

Danny Dziuk „Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers” … WohnzimmerKONZERT

16. Februar  l  20.00 Uhr  l  HofGalerie

Foto Danny Dziuk_webGenre-sprengende deutschsprachige Songs zu Klavier, spanischer Elektrogitarre & Loops.
Vor allem Danny Dziuks 99´erschienenes Band-Debut (Dziuks Küche) „Vom Tisch” erregte schlagartig vor allem die Aufmerksamkeit einiger Kritiker, Musiker & Schriftsteller. Der Romancier Ralf Rothmann etwa steuerte einen Text zum darauffolgenden Album ?Hauptsache Wind? bei. Und nicht zuletzt Sven Regener empfahl die CD bei diversen öffentlichen Gelegenheiten. Aus regionaleren Gefilden kennt man Danny Dziuk – Kopf der Band – vielleicht durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Stefan Stoppok, dem er einige seiner besten Songs schrieb („Wetterprophet”, „Wenn Du weggehst”, „In 25 Jahren”) oder durch seine Auftritte als Sidekick für Wiglaf Droste. „Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers” ist auch als vierte CD Produktion erschienen. Neu ist u.a. die Vertonung der Gedichte zweier deutschsprachiger Autoren – nämlich Peter Hacks und Franz Dobler: „Ich wüsste nicht, wie man das besser machen könnte”, kommentierte letzterer das Ergebnis. Neu auch die Mitwirkung einiger Gäste auf dem Album, so u.a. Musiker aus dem Kreis der 17 Hippies, die Kleingeldprinzessin Dota Kehr, sowie die Popette Susanne Betancor. Danny Dziuk erhielt den Liederpreis und den Deutschen Kleinkunstpreis, sowie mehrmals den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Nachhören: www.myspace.com/dziukskueche
Eintritt: 10 Euro VVK  l  12 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Samstag, 25. Februar

Katja Werker „Mitten im Sturm“ … WohnzimmerKONZERT

25. Februar  l  20.00 Uhr  l  HofGalerie

katja werker_sitzend_web“Wenn sie spielt, steht die Welt still “
…so lautete nur eine der vielen Überschriften, die Journalisten und Journalistinnen bisher über diese Ausnahmekünstlerin verfasst haben – und in erster Linie beschreiben sie damit wohl Katjas unglaubliche Stimme, die auf direktem Wege das Herz berührt.

Katja gewann in ihrer Laufbahn etliche Musikpreise, war eine “one woman band” im Vorprogramm von Alanis Morisette, supportete Stefan Stoppok, der sie seit Jahren bei ihren CD- Produktionen unterstützt, untermalte eine Lesetour von Paul Lukas (”element of crime”) mit ihren Songs und veröffentliche bei verschieden Major Plattenfirmen (BMG, SPV, EMI) drei englischsprachige Alben, von denen das Debütalbum aus dem Nichts in die deutschen Albumcharts einstieg.

Im Mai 2011 erschien “Neuland”, Katjas erstes Album in deutscher Sprache und sowohl Katjas Fans als auch die Presse lobt diese CD wegen Katjas wunderbaren Texten und der (natürlich) zurückhaltenden Instrumentierung.
Ende des Jahres 2011 wird außerdem auf dem weltweit renommierten audiophilen Label Stockfisch Records das Album „Mitten im Sturm“ erscheinen, dass sowohl eigene als auch Coversongs (z.b. “here comes the flood”, Peter Gabriel) enthält.

Katjas Bühnenauftritte sind stets ein Erlebnis, denn die charismatische Musikerin bedient alles andere als ein Klischee. Dabei vermischt Katja, ausgehend von ihren Wurzeln als Singer- Songwriterin, ihre feinfühligen Songs mit Jazz, Pop und Funk – Elementen. Allenthalben blitzt sogar ein wenig Punk auf – und so hat Katja, fernab von ausgetretenen Musikpfaden ihren ganz eigenen, äußerst charmanten Mix kreiert : „elec-acoustic-bluesy-folk-pop“

Musik, eine Stimme die eine Spur im Herzen hinterlässt, lange nachdem der letzte Takt verklungen ist. Musik wie ihre Schöpferin: Besonders und von bleibendem Eindruck. …absolut hörenswert!

Reinhören: www.myspace.com/katjawerker
Eintritt: 11 Euro VVK  l  13 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Samstag, 03. März

anna.luca „Listen And Wait“ … WohnzimmerKONZERT

03. März  l  20.00 Uhr  l  HofGalerie

anna-luca_webanna.luca goes duo! - Zwei Musiker, ein reduziertes Drumset, ein rotes Klavier und ausserordentliche Songs…

Von Fachleuten bereits zu einer der kommenden großen Neuentdeckungen der internationalen Jazzszene gemacht, überzeugte anna.luca als Sängerin des erfolgreichen NuJazz-Projekts CLUB DES BELUGAS bei Festivals wie dem The Hague Jazzfestival, dem Chill-Out Festival Istanbul oder dem Cooljazzfest in Cascais, Portugal und feierte mit Songs wie „The Road is Lonesome“ oder „It’s a Beautiful Day“ internationale Erfolge.

Ganz anders klingt es jedoch auf anna.lucas erster Soloplatte, die im Februar 2012 bei ChinChin Records erscheint. Sie strotzt nur so vor eigenwilligen Kompositionen. Die 13 Songs sind voller Energie und dann doch wieder melodiös und zerbrechlich. In ihren Texten beschreibt sie mit wachem Auge die Dinge, die sie umgeben – die kleinen Wunder des Alltages, Liebe und Verlust, Zigaretten und Wein, Sehnsucht nach der Ferne und die Suche nach einem Zuhause. Musikalisch füllt sie perfekt die Lücke zwischen Jazz und Pop, nistet sich zwischen ihren großen Lieben Tom Waits, J.J. Cale und Billie Holiday ein, ohne jedoch eine Sekunde ihre eigene Identität aus den Augen zu verlieren. Nicht zuletzt ihrer facettenreichen Stimme ist es gedankt, dass es immer anna.luca ist – ganz gleich, ob die Musik akustisch oder elektronisch, zart oder störrisch, wild oder verträumt ist.  Es ist ihre Natürlichkeit und ihre Authentizität, die Konzerte von anna.luca zu etwas ganz Besonderem machen.

Mit dem Schlagzeuger Chris Mohrhenn verbindet sie langjähriges gemeinsames Musizieren. Das merkt man den beiden Musikern an  – sie sind zusammen gewachsen, verstehen sich wortlos und versprühen eine so ansteckende Begeisterung für das, was sie tun, dass man sich als Zuhörer dem nur schwer entziehen kann.
Normalerweise mit einer siebenköpfigen Band unterwegs, spielt sie hin und wieder in dieser ganz besonderen Duo-Besetzung! Besonders auch, weil anna.luca Ihre Songs selber spielt, meisterhaft begleitet von ihrem Schlagzeuger.

Come in, listen and fall in love….

Nachhören: www.myspace.com/annaluca
Eintritt: 8 Euro VVK  l  10 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Donnerstag, 08. März

Bischler „Pause“ … WohnzimmerKONZERT

08. März  l  20.00 Uhr  l  HofGalerie

BISCHLERTreffsicher und wortgewandt beschreibt Bischler in seinen Liedern das Gefühl der Überforderung in dieser schnelllebigen Zeit, den Mangel an Beständigkeit, den Wunsch einfach mal kurz still zu stehen – Dinge, die wir kennen, aber kaum noch wahrnehmen oder schnell wieder vergessen. Ironisch verbindet er die Wahrheit des Gefühls mit dem Humor der Beobachtung. Mit seiner charmanten, authentischen Art und charakteristisch rauen Stimme zieht Bischler das Publikum immer wieder in seinen Bann.
Seine musikalisch abwechslungsreichen Kompositionen sind eingängig und stimmungsvoll, egal ob er sie nach guter, alter Liedermacher-Tradition allein mit Gitarre, in Begleitung eines Pianisten oder mit Band (Geige, Schlagzeug, Bass, E-Gitarre) vorträgt.
Die „Pause“, Titel des Debütalbums vom September 2010, ist Programm: Bischlers Lieder weben einen fliegenden Klangteppich, der uns für einen Moment von der Hektik des Alltags entführt. Es ist Musik, die mitnimmt, ohne sentimental oder gekünstelt zu wirken. Eine Gratwanderung, die nicht vielen gelingt.

Nachhören: www.myspace.com/bischler
Eintritt: 6 Euro VVK  l  8 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Donnerstag, 15. März

Le Bang Bang „bang bang“ … WohnzimmerKONZERT

15. März  l  20.00 Uhr  l  HofGalerie

lebangbang_print2_1_webHinter dem Münchener Duo verbergen sich Sängerin Stefanie Boltz und der Kontrabassist  Sven Faller. Dank dem Wham!-Hit „Wake me up before you go-go“ fanden die beiden zu ihrem Bandnamen. Ohne stilistische Vorbehalte widmen sie sich Klassikern von Billie Holiday oder Duke Ellington ebenso wie den Pophymnen von Wham!, Lenny Krawitz und Nirvana. Aus all diesen Einflüssen schafft das Duo eine ganz eigene Musikwelt und erhält begeisterte Reaktionen vom Publikum. Ihr Erfolgsrezept besteht in der kleinen Formation. Stimme, Bass, sonst nichts! Bei all dem Purismus bleibt dennoch genügend Raum für Überraschungen: Boltz breitet mit ihrer Stimme eine erstaunliche Farbpalette aus. Sie haucht und flüstert, improvisiert mit Text und Sounds, modelliert die ganz große Linie. Sven Faller wechselt souverän zwischen groovendem Fundament und lyrisch-melodischem Ton.

Nachhören: www.myspace.com/lebangbang
Eintritt: 8 Euro VVK  l  10 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Freitag, 23. März

Gisbert zu Knyphausen und Band „Hurra! Hurra! So nicht.“ … KONZERT

23. März  l  20.00 Uhr  l  Scheune

Knyphausen_webEben noch ein Geheimtipp unter wenigen Eingeweihten und nunmehr nennen ihn Rezensenten in einem Atemzug mit Sven Regener oder Rio Reiser. Der Spiegel stapelt auch nicht tief: „Kein Liedermacher. Ein Gigant.“ Und man ist geneigt, dem vorbehaltlos zuzustimmen. Immerhin hat er die Melancholie wieder salonfähig gemacht.
Mit trauriger Musik für traurige Mädchen, wie böse Zungen behaupten, hat dies wenig zu tun. Gisbert zu Knyphausen zeigt reifes, ergreifendes Songwriting und unprätentiös werden die Irrungen und Wirrungen des Lebens unter die Lupe genommen und vergrößert an den eigenen Seelenspiegel geworfen. Es sind Lieder über die Rumpelpisten unserer Existenz, Panthenol für die kleinen Wunden des Lebens. Man kann sich nur anschließen: Seine Zeilen sollten an Häuserwänden prangen!

Nachhören: www.myspace.com/gisbertzuknyphausen

Toursupport:
Steffen von Staring Girl
www.facebook.com/staringgirlmusik
www.youtube.com/watch?v=RRvBMX8pzF8

Eintritt: 15 Euro VVK l 19 Euro AK (Tickets online kaufen)
Präsentiert von: RollingStone

... am Samstag, 24. März

Dota Kehr und Uta Köbernick „Unvermeidliche Lieder“ … KONZERT

24. März  l  20.00 Uhr l Scheune

dota-uta Postkarte flyeralarm vornZwei der bemerkenswertesten jungen Liedermacherinnen gemeinsam auf der Bühne: Die Kleingeldprinzessin Dota Kehr singt zusammen mit Uta Köbernick unvermeidliche Lieder über Tütensuppen, Romantik und Rosinen. Überraschende und unerwartete Wendungen sind Programm und wenn sich die Tiefgründigkeit zu viel Raum nimmt, verkehrt sie sich plötzlich ins Federleichte. Mit schlichter Raffinesse verabreichen sie dem Publikum einen Saunagang für Geist und Herz. Ein einmaliges Doppel-Konzert, dargebracht von zwei preisgekrönten Künstlerinnen, die mit funkelnder und oft absurder Komik über dreiäugige Frösche sinnieren.

Ein Konzert im Rahmen der 7. Magdeburger Songtage!

Nachhören: www.myspace.com/koebernick l  www.kleingeldprinzessin.de
Eintritt: 10 Euro VVK  l  12 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Donnerstag, 29. März

Die Mathematik der Anna Depenbusch IN SCHWARZ WEISS – SOLO am Klavier … KONZERT

29. März  l  20.00 Uhr  l  Scheune

01_Anna-Depenbusch_SolFotDeKempke_webSelten begann ein Jahr in Pop-Deutschland so erfreulich und überraschend wie das Jahr 2011. Im Januar erschien „Die Mathematik der Anna Depenbusch“. Mit dem Album etablierte sich Anna Depenbusch fast aus dem Stand als Pop- Chansonsängerin von Format, voller Esprit, Leichtigkeit und Tiefsinn. Texte und Musik hatte sie selbst geschrieben.

Und nun überrascht uns Anna Depenbusch erneut:
mit ihrem aktuellen Album „Die Mathematik der Anna Depenbusch in schwarz-weiss“ markiert Anna ihre Position im Kosmos der singenden Pop- Damen deutscher Zunge noch einmal neu. „Ich war es den Liedern schuldig“, sagt sie. Denn die Songs waren ursprünglich alle am Klavier entstanden, und zwar so, dass Anna sie jederzeit auch allein vortragen könnte.
Entstanden sind 19 Lieder: Allein. Am Klavier. Ohne Netz und doppelten Boden. Nur ihre Stimme, dazu das große, geheimnisvolle Instrument voller entdeckter und noch zu entdeckender Klänge. So persönlich, so intim hat man Anna noch nie gehört. Sie flüstert und pfeift, sie streichelt, bebt, tröstet und spottet mit ihren Tönen.

„Die Mathematik der Anna Depenbusch in schwarz-weiss“ ist das ebenso beeindruckende wie beschwingte Statement einer an sich und ihren Liedern gereiften Künstlerin.

Ein Konzert im Rahmen der 7. Magdeburger Songtage!

Weitere Informationen: www.annadepenbusch.de
Eintritt: 18 Euro VVK   l  22 Euro AK (Tickets online kaufen)
Tour-Veranstalter: Semmel Concerts GmbH

... am Mittwoch, 25. April

Fanfare Ciocarlia “No horns no glory” … KONZERT

25. April  l  20.00 Uhr  l  Scheune

Revue_4MB_webFanfare Ciocarlia gilt weltweit als eine der besten Live-Bands, die mit unerschöplicher Energie und Einfallsreichtum ihre Fans von Melbourne bis Memphis, von Tokio bis Toulouse begeistert. Die 12 Musiker blasen von der Bühne aus zum Sturm und versetzen damit das Publikum seit 16 Jahren auf mehr als 1.400 Konzerten in Ekstase.

Und trotzdem bleibt für das Dutzend Musiker, die ihr Handwerk mit der Muttermilch aufgesogen haben, jeder Auftritt eine neue Herausforderung. Die Band will nicht einfach unterhalten, sondern die Seele der rumänischen Zigeunermusik beschwören. Sobald Fanfare Ciocărlia – die Blaskapelle aus dem entlegenen rumänischen Dorf Zece Prăjini – die Backen bläht, fahren dem Publikum die Rhythmen der Roma in die Beine.

Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1997 erobert Fanfare Ciocărlia Europa im Sturm. Mit ihrer rasanten Blasmusik erreicht die Band heute Punks und Headbanger, Jazz- und Funk-Fans sowie Weltmusikanhänger oder schlicht diejenigen, die ganz einfach originelle Musik lieben. Selbst die ernste Welt der Klassik empfängt Fanfare Ciocărlia mit offenen Armen und bittet in die renommiertesten Konzertsäle und Opernhäuser. Nach Europa folgten Einladungen in den USA, Asien, Australien und Nordafrika. Die Musiker reden Rumänisch, Musik aber ist ihre Weltsprache und so mündet jedes Konzert rund um den Globus unmissverständlich in eine ausgelassene Party. Die Londoner Times umschrieb Fanfare Ciocarlias gepfefferten Balkan-Funk als „heavy, heavy monster sound“ und die CD-Veröffentlichungen katapultierten den unverwechselbaren Balkan-Groove der Band auf die Tanzflächen der Clubs weltweit.

Fanfare Ciocărlia wird von der Kritik gefeiert und in sämtlichen Medien hoch gehandelt: Die Band war in verschiedenen Filmen im Kino zu sehen (Ralf Marschalleck begleitete das wilde Dutzend in „Iag Bari – Brass On Fire“ auf einer ihrer Europatourneen und in Fatih Akins Film „Gegen die Wand“ mischte die Band Hamburger Clubs auf. Sie zieren das Titelbild des Buches „Princes Amongst Men“ (Garth Cartwrights gefeiertes Werk über die Roma-Musik des Balkan) und Sacha Baron Cohen gab für den Soundtrack seiner Komödie „Borat“ eine neue Version der Biker-Hymne „Born to Be Wild“ in Auftrag. Zahllosen DJs und Bands dienen sie als Vorbild und Fanfare Ciocarlias Neuinterpretationen westlicher Klassiker wie z.B. dem James Bond Theme oder Duke Ellingtons „Caravan“ zeigen, wie sie mit ihren Blechblasinstrumenten mühelos jegliche Musik in ihren eigenen Klangkosmos integrieren können. Fanfare Ciocărlia hat acht Alben veröffentlicht, die alle an der Spitze der Europäischen Weltmusik Charts thronten. Ihre Kult-DVD „Brass on Fire“, so das britische Musikmagazin Songlines, „setzt neue Standards für Musikdokumentationen“. Die Band bezeichnet sich stolz als die am härtesten blasende Band im Blechbiz.
Und so ist es: keiner kann es besser, schneller, funkiger als Fanfare Ciocarlia!

Ein Konzert im Rahmen der 7. Magdeburger Songtage!

Reinhören: www.myspace.com/fanfareciocarlia l  aktuelle CD: Balkan Brass Battle
Agentur: Asphalt Tango Production
Eintritt: 16 Euro VVK  l  20 Euro AK (Tickets online kaufen)

aktuelle CD: Balkan Brass Battle
... am Mittwoch, 02. Mai

MissinCat “Wow” … KONZERT

02. Mai  l  20.00 Uhr  l  Scheune

MISSINCAT1_by_ZoeVincenti_webMissinCat veröffentlicht ihr lang erwartetes zweites Album.
Wissen Sie was Symptominterjektionen sind? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Obwohl Sie sich ihrer gerne bedienen. Huch, hoppla, hurra gehören dazu wie aha und auch wow. So heißt das neue Album von MissinCat. „Wow“. Weil sie damit ihre Zuhörer begeistern und beeindrucken will und wird. Und auch sich selbst überraschen konnte. Denn „Wow“ klingt anders als „Back On My Feet”, ihr Solodebüt. Als Botschaft wie auch musikalisch.

Dem Minimalismus ist MissinCat auch auf „Wow“ treu geblieben. Und obwohl an der neuen Produktion zehn Musiker und zwei Duettpartner mit anderthalb Duzend Instrumenten beteiligt waren, ist MissinCat weit davon entfernt, eine Orchesterplatte abgeliefert zu haben. Die ursprüngliche „Weniger ist mehr“-Idee hat lediglich eine andere Definition erfahren. Instrumente sind für sie mehr wert, wenn sie wenig spielen. Zumal wenn es welche sind, die einen ganz eigenen, speziellen Charakter haben wie Banjo, Posaune, Mellotron, Melodica oder singende Säge. Sie alle nehmen uns mit auf eine Reise, provozieren bei jedem Rezipienten eigene, individuelle Assoziationen in Zeit und Raum. So bekommt MissinCats Singer/Songwriter-Musik Facetten, die – divers wie ihre musikalischen Helden Beatles, Velvet Underground, Leonard Cohen, Nick Drake, Billy Holiday und Sigur Rós – neben unüberhörbaren Folk-, Indie- und LowFi-Pop-Elementen auch Kinderlied-, Filmmusik-, Zirkus-, Twang-, kammermusikalische, Jazzcombo-, Walzer- und unzählige andere Motive aufgreift.

Ein Konzert im Rahmen der 7. Magdeburger Songtage!

Reinhören: www.missincat.com
Eintritt: 8 Euro VVK  l  10 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Donnerstag, 10. Mai

Käptn Peng und Die Tentakel von Delphi … KONZERT

10. Mai  l   20.00 Uhr  l   Scheune

TentakelvonDelphi_web“Philosophischer HipHop? Gereimte Selbsterkenntnis? Wenn man das erste Mal Shaban und Käptn Peng hört, weiß man zunächst gar nicht genau, was einen da gerade getroffen hat. Der Körper groovt noch unwillkürlich nach, während der Kopf nach wie vor versucht, mit der Informationsdichte des Textes fertig zu werden. HipHop mit solcher philosophischen Tiefe und musikalischer Gewandtheit hat man im deutschen Sprachraum schon lange nicht mehr hören dürfen.“ (Sein Magazin) Die Berliner Rap-Koryphäen shabam und Käptn Peng stehen für ausgesucht charmanten, intelligenten, deutschsprachigen HipHop. Zu ihren wunderbaren Reimen finden die Tentakel von Delphi mit Schrott, Gitarren und Kontrabass den richtigen Beat.

Ein Konzert im Rahmen der 7. Magdeburger Songtage!

Nachhören: www.myspace.com/beatmastershaban
Eintritt: 8 Euro VVK  l  10 Euro AK (Tickets online kaufen)

... am Freitag, 11. Mai

Quadro Nuevo “Grand Voyage” … KONZERT

11. Mai  l  20.00 Uhr  l  Scheune

pressefoto-quadronuevo-grandvoyage-04-l_webLieder einer großen Reise!
Quadro Nuevo erzählt mit jedem Lied von einem anderen Ort, trägt dessen Schwingungen weiter:
Wilde Ritte über die rauhe Krim-Halbinsel, alteuropäischer Charme aus London, mediterrane Leichtigkeit, ein Tango aus New York, verrückte Tage in Istanbul, nächtliche Gelage in Transsylvanien, geheime Gärten in Malaysia, ein warmer Regen in Paris.
Nicht immer führte der weite Weg zum Ziel. So kündet die verwegene Tondichtung ”Reise nach Batumi” vor allem von der verpassten Chance, von dem was uns versagt ist.  Was bleibt ist ungestillte Sehnsucht.

Vier Koffer voller Melodien. Voller Eindrücke, Erfahrenem, Erlebtem, voller Beglückendem und Freude an der Musizierkunst.
Quadro Nuevo spielt Musik, die vom Vagabundenleben der vier Reisenden berichtet, aufgelesen hier und dort, gestern und heute, getrieben zwischen westlichen und östlichen Winden.
Ausgehend von einem europäisch geprägten Tango bereichern die vier Künstler ihre Tonpoesie mit Arabesken, Balkan-Swing und waghalsigen Improvisationen.

Das Instrumental-Quartett gab seit 1996 über 2000 Konzerte auf allen Kontinenten. Die spielsüchtigen Virtuosen treten in Jazz-Clubs und bei internationalen Festivals auf, spielen als Straßenmusiker auf den Plätzen des Südens, als Tango-Kapelle zum späten Tanze und als Konzert-Ensemble in großen Sälen wie der New Yorker Carnegie Hall.

Mulo Francel Saxophone, Klarinetten
Andreas Hinterseher Akkordeon, Vibrandoneon, Bandoneon
D.D. Lowka Kontrabass, Percussion
Evelyn Huber Harfe, Salterio

Weitere Informationen: www.quadronuevo.de
Eintritt: 13 Euro VVK  l  15 Euro AK (Tickets online kaufen)