17 Mädchen

F 2011 l D: Louise Grinberg, Juliette Darche, Roxane Durane, Esther Garrel, Yara Pilartz, Solène Rigot, Noémie Lovowsky, Florence Thomassin

Donnerstag, 14. Juni l 21.00 Uhr
Freitag, 15. Juni l 19.00 Uhr
Samstag, 16. Juni l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 17. Juni l 19.00 Uhr
Montag, 18. Juni l 21.00 Uhr
Dienstag, 19. Juni l 10.30 Uhr & 19.00 Uhr
Mittwoch, 20. Juni l 21.00 Uhr
Donnerstag, 21. Juni l 19.00 Uhr
Freitag, 22. Juni l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Samstag, 23. Juni l 19.00 Uhr
Sonntag, 24. Juni l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Montag, 25. Juni l 19.00 Uhr
Dienstag, 26. Juni l 21.00 Uhr
Mittwoch, 27. Juni l 19.00 Uhr

17In Lorient, einer Stadt in der Bretagne, schließen 17 Mädchen eines Gymnasiums einen ungewöhnlichen Pakt: Entgegen allen Widrigkeiten und dem Unverständnis von Eltern, Lehrern und den jungen Vätern zum Trotz werden Camille und ihre Freundinnen gleichzeitig schwanger.
„17 Mädchen“ ist eine bewegende und originelle Fabel über das Erwachsenwerden, den Körper und die Weiblichkeit, aber auch eine liebevolle Ode an die Freiheit. Die Handlung basiert auf einer wahren Begebenheit in den USA. „17 Filles“, so der Originaltitel des Debütfilms der beiden Regisseurinnen Muriel und Delphine Coulin, war einer der großen Überraschungserfolge bei den Filmfestspielen in Cannes 2011.


50/50 – Freunde fürs Über(leben)

USA 2011 l R: Jonathan Levine l D: Joseph Gordon-Levitt, Seth Rogen, Anna Kendrick, Bryce Dallas Howard, Anjelica Huston, Serge Houde, Andrew Airlie, Matt Frewer, Philip Baker Hall l FSK: ab 12 l 100 Min.

Donnerstag, 24. Mai l 20.00 Uhr
Freitag, 25. Mai l 20.00 Uhr
Samstag, 26. Mai l 20.00 Uhr
Sonntag, 27. Mai l 18.00 Uhr & 20.00 Uhr
Montag, 28. Mai l 20.00 Uhr
Donnerstag, 31. Mai l 20.00 Uhr
Freitag, 01. Juni l 20.00 Uhr
Sonntag, 03. Juni l 18.00 Uhr & 20.00 Uhr
Montag, 04. Juni l 20.00 Uhr

50-50Freund-1Adam Lerner ist noch keine 30, hat einen coolen Job, eine heiße Freundin und die beste Zeit seines Lebens. Alles läuft perfekt – bis er plötzlich diese brutalen Rückenschmerzen bekommt. Die schockierende Diagnose: An Adams Wirbelsäule wächst ein Tumor. Er hat Krebs – noch dazu eine seltene Form, die mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich verläuft. Der Himmel stürzt ein, und schlagartig ist Adams Welt eine andere – die vor allem aus Wartezimmern besteht: Arzttermine statt hipper Partys, Chemo statt Cocktails, und seine glorreichen Zukunftspläne schrumpfen auf ein einziges Ziel: Überleben. Die Menschen, die ihm am nächsten stehen, sind genauso überfordert wie er selbst: Adams bester Freund Kyle nutzt seine Misere schamlos aus, um mit der bewährten Mitleidsmasche Frauen ins Bett zu kriegen. Seine dominante Mutter Diane ist für ihren Sohn eher zusätzliche Belastung als seelische Stütze. Adams Freundin Rachael, eine angesagte Künstlerin, stürzt sich ins Szeneleben und rast manisch von einem Termin zum nächsten, um nur ja nicht zum Nachdenken zu kommen. Und Therapeutin Katherine, die ihm in dieser schweren Zeit eigentlich zur Seite stehen soll, ist noch nervöser als ihr Patient: Adam ist gerade mal ihr dritter Fall …
Eine Komödie über Krebs? Im Ernst? Doch, das geht: Autor Will Reiser hat die Krankheit besiegt und weiß aus eigener Erfahrung, dass selbst die schlimmste Katastrophe die absurdesten Situationen mit sich bringt. Mit erfrischendem Witz und großem Feingefühl verarbeitet er in 50/50 – FREUNDE FÜRS ÜBER(LEBEN) persönliche Erlebnisse und beweist, dass Lachen eben doch die beste Medizin ist.

Anton Corbijn INSIDE OUT

NL/B/IRL 2012 l R: Klaartje Quirijns l D: (Mitwirkende) Anton Corbijn, Depeche Mode, U2, Metallica, Herbert Grönemeyer, Arcade Fire, George Clooney l 80 min.

Donnerstag, 24. Mai l 19.30 Uhr
Freitag, 25. Mai l 20.30 Uhr
Samstag, 26. Mai l 18.30 Uhr & 20.30 Uhr
Sonntag, 27. Mai l 15.30 Uhr & 19.30 Uhr
Montag, 28. Mai l 19.30 Uhr
Freitag, 01. Juni l 20.30 Uhr
Samstag, 02. Juni l 16.30 Uhr & 20.30 Uhr
Sonntag, 03. Juni l 17.30 Uhr
Montag, 04. Juni l 18.30 Uhr
Mittwoch, 06. Juni l 19.30 Uhr

Inside-out-compressed1-612x344Corbijns Vater war Pfarrer in einer niederländischen Gemeinde und sparte mit Lob und Liebe. Die Mutter lernte erst im Alter, sich anderen emotional zu öffnen. Dennoch unterstützten die Eltern seine Entscheidung, die Schule zu verlassen, um sich der Fotografie zu widmen. ANTON CORBIJN INSIDE OUT ist ein intimes Porträt des weltbekannten Star-Fotografen und Filmemachers, der in seiner Arbeit die Liebe zur Fotografie und Musik verbindet. Der Regisseurin Klaartje Quirijns gelingt es auch einen Blick in das private Leben des öffentlichkeitsscheuen Künstlers zu werfen. Während der fast vierjährigen Dreharbeiten erfährt Corbijn selbst eine Veränderung: Er öffnet sich seiner Vergangenheit und entschließt sich erstmals, eine Auszeit zu nehmen. Dabei gewinnt er seiner Faszination für die Fotografie neue Seiten ab: Die Kamera muss nicht unbedingt Nähe schaffen, sie kann auch eine isolierende Distanz zu anderen herstellen. Mit Schwarzweiß-Fotografien und Musikvideos von Größen wie Joy Division, Johnny Cash, Depeche Mode, R.E.M, The Rolling Stones, U2, Nirvana, The Killers und Herbert Grönemeyer sowie namhaften Schauspielern, Regisseuren und Models wurde Anton Corbijn berühmt. In seinem fulminanten Spielfilmdebüt “Control” erzählte er die Geschichte des legendären Joy Division-Sängers Ian Curtis und entdeckte Sam Riley für die Hauptrolle. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen und Preise auf Filmfestivals weltweit. 2010 erschien sein zweiter Spielfilm “The American” mit George Clooney in der Hauptrolle. Corbijn zählt zu den vielseitigsten und einflussreichsten visuellen Künstlern der Populärkultur der letzten dreißig Jahre.

Blue Moon

A 2002 l R: Andrea Maria Dusl l D: Josef Hader, Viktoria Malektorovych, Detlev W. Buck, Ivan Laca, Peter Aczel, Andrea Karnasová, Emöke Vinczeová, Orest Ogorodnik, Sergey Romaniuk l FSK: ab 12 l 90 min.

BlueMoon-2Es ist die Liebe, die Johnny Pichler vom sicheren Westen tief in den Osten Europas führt, erst in die Slowakei, dann in die Ukraine bis nach Odessa, die mystische Hafenstadt am Schwarzen Meer. Eine Flucht treibt den stoischen Geldboten Johnny mit der betörenden Shirley von Österreich in die Slowakei. Bevor er sie richtig kennenlernen kann, verschwindet die rätselhafte Frau. Auf der Suche nach ihr findet er nur ihre Zwillingsschwester Jana. Immer wieder kreuzt der gestrandete Ostdeutsche Ignaz Johnnys Wege, die fortan gepflastert sind mit Grotesken, Gefahren und Geliebten. Es ist die Zukunft, die Shirley in Hotelzimmern sucht und vor der Liebe davonlaufen lässt. Es ist die Vergangenheit, die Taxifahrerin Jana im ukrainischen Lviv gefangen hält, Schafe und Geheimnisse hüten lässt. Es ist das Geld, das den kleinkriminellen Ignaz durch den Postkommunismus stolpern und stets aufs Neue an Freundschaften scheitern lässt. Ein Spiel von Nähe und Flucht schickt alle auf eine Odyssee der Gefühle, die gegen die Regeln der Welt im Osten prallen, ehe im fernen Odessa der Blaue Mond aufzieht. Das Spielfilmdebüt von Andrea Maria Dusl ist ein modernes Märchen über die Liebe zwischen Ost und West; über die Erfüllung einer Sehnsucht und die Entdeckung eines Kontinents. Es ist ein Roadmovie in den unbekannten Osten, in jene Welt von nebenan, die vom Eisernen Vorhang versperrt, jahrzehntelang ihr Eigenleben und ihre bizarre Exotik verborgen hielt.

Bulb Fiction – Die Lüge von der Energiesparlampe

A/D 2011 l R: Christoph Mayr l FSK: ab 6 l 90 Min.

Donnerstag, 31. Mai l 19.30 Uhr
Freitag, 01. Juni l 18.30 Uhr
Samstag, 02. Juni l 18.30 Uhr
Sonntag, 03. Juni l 15.30 Uhr & 19.30 Uhr
Dienstag, 05. Juni l 19.30 Uhr
Donnerstag, 07. Juni l 19.30 Uhr
Freitag, 08. Juni l 18.30 Uhr
Samstag, 09. Juni l 18.30 Uhr
Sonntag, 10. Juni l 15.30 Uhr & 17.30 Uhr
Montag, 11. Juni l 19.30 Uhr
Mittwoch, 13. Juni l 19.30 Uhr

MAGAZIN-blog-BulbFiction-001-05-37145Wir schreiben das Jahr 2012. Immer mehr Menschen gehen auf die Straße, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. “Wutbürger” ist zu einem Synonym geworden für Menschen, die wieder mitreden wollen, die sich nicht länger von der Politik und der Wirtschaft, von Interessenverbände und Lobbyisten an der Nase herumführen lassen wollen. Der Film nimmt das Verbot der Glühlampe zum Anlass, um Macht und Machenschaften der Industrie aufzudecken. Regisseur Christoph Mayr und Kameramann Moritz Gieselmann wollen wissen, wie es demokratiepolitisch möglich sein kann, dass die Politik, unter dem starken Einfluss von Wirtschaftsvertretern und Lobbyisten, entscheidet, welche Produkte der Bürger verwenden darf und welche nicht. Und wie man sich gegen die staatliche Bevormundung wehren kann. Bei dem Verbot der Glühbirne kamen sie zu spät. Alle Glühlampen mit mehr als 60 Watt sind bereits ausgestorben. Alle anderen werden folgen. Der einzige Grund: ein EU-Beschluss, angeblich der Umwelt zuliebe. Dass sich hinter der Entscheidung für die umstrittenen und quecksilberhaltigen Energiesparlampen nicht der Umweltschutz, sondern wieder einmal nur wirtschaftliche und politische Interessen verbergen, das deckt der Dokumentarfilm auf. Die Industrie braucht Umsätze, NGOs müssen ihren Spendern beweisen, dass sie ihre Anliegen durchsetzen können, und Politiker schauen meistens nur, woher die nächsten Wählerstimmen kommen. BULB FICTION ist ein Film für engagierte Bürger und Bürgerinnen, die sich nicht mit der dumpfen Wut auf die herrschenden Verhältnisse begnügen, sondern genau informiert werden wollen, um sich selbst eine fundierte Meinung zu bilden.

Die Kunst zu lieben

F 2011 l Originaltitel: L’art d’aimer l Regie: Emmanuel Mouret l Darsteller: François Cluzet, Julie Depardieu, Ariane Ascaride, Pascale Arbillot, Frédérique Bel, Judith Godrèche, Louis-Do de Lencquesaing l FSK: o. A. l Länge: 88 min

Donnerstag, 21. Juni l 21.00 Uhr
Freitag, 22. Juni l 19.00 Uhr
Samstag, 23. Juni l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 24. Juni l 19.00 Uhr
Montag, 25. Juni l 21.00 Uhr
Dienstag, 26. Juni l 19.00 Uhr
Mittwoch, 27. Juni l 21.00 Uhr
Donnerstag, 28. Juni l 19.00 Uhr
Freitag, 29. Juni l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Samstag, 30. Juni l 19.00 Uhr

die-kunst-zu-liebenDer „Küss mich Bitte“ Regisseur Emmanuel Mouret nimmt sich der Kunst der Liebe an und zeigt wie das in Paris mal romantisch mal komödiantisch funktionieren kann. Mit Judith Godréche (Das Schmuckstück), François Cluzet (Ziemliche beste Freunde) und weiteren bekannten französischen Darstellern ist diese romantische Komödie bis in die letzte Rolle prominent besetzt.
Der Film feiert Neurosen und Macken liebessehnsüchtiger Pariser – in Stil und Thema grüßt New Yorks „Stadtneurotiker“ Woody Allen. Alle reden unablässig über Liebesdinge und die Möglichkeit von wildem, hemmungslosem Sex – laut, aufgeregt und äußerst unterhaltsam.

Die Liebenden – von der Last, glücklich zu sein

F/GB/TSCH 2011 l R: Christophe Honoré l D: Catherine Deneuve, Ludivine Sagnier, Chiara Mastroianni, Louis Garrel, Milos Forman, Paul Schneider, Radivoje Bukvic l 135 Min.

Donnerstag, 24. Mai l 21.00 Uhr
Freitag, 25. Mai l 18.45 Uhr
Samstag, 26. Mai l 16.30 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 27. Mai l 18.45 Uhr
Montag, 28. Mai l 21.00 Uhr
Dienstag, 29. Mai l 10.30 Uhr & 18.45 Uhr
Mittwoch, 30. Mai l 21.00 Uhr
Donnerstag, 31. Mai l 18.45 Uhr
Freitag, 01. Juni l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Samstag, 02. Juni l 18.45 Uhr
Sonntag, 03. Juni l 16.45 Uhr & 21.00 Uhr
Montag, 04. Juni l 18.45 Uhr
Dienstag, 05. Juni l 21.00 Uhr
Mittwoch, 06. Juni l 18.45 Uhr

DieLiebenden-1Keiner versteht von Liebe und Leichtigkeit so viel wie die Franzosen: Vom Paris der 60er bis heute spannt sich der bunte Reigen des Lebens und der amourösen Abenteuer von Madeleine und ihrer Tochter Vera. Zwei Frauen, die sich mit Leidenschaft und Charme durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens schlagen. Ob als Mädchen für gewisse Stunden, treusorgende oder treulose Gattin oder hoffnungslos verliebte Frau: Alles dreht sich um die Erfüllung in der Liebe – und die ist nicht nur glücklich. Doch was zählt, ist, sein Leben zu leben … “Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins”‚ – laut Regisseur Christophe Honoré hatte auch dieser Titel für DIE LIEBENDEN – VON DER LAST, GLÜCKLICH ZU SEIN gepasst. Tatsächlich ist sein Film in der Tradition der großen Romane über die Liebe zu sehen. Leichtfüßig und tragisch zugleich erzählt er von den verwirrenden Verstrickungen und Verwerfungen der Gefühle und beleuchtet dabei die spannungsreiche Entwicklung des Beziehungslebens von der sexuellen Revolution bis ins neue Jahrtausend. Mit “Chanson der Liebe” hatte der französische Filmemacher und Autor eine komplexe und feinfühlige Studie von Paarbeziehungen vorgelegt und seinem Vorbild Jacques Demy (”Die Regenschirme von Cherbourg”) Reverenz erwiesen. Jetzt wählt er einen noch epischeren Ansatz und zeigt sich wiederum als würdiger Schüler des Meisters des französischen Liebesfilms. Ein besonderer Coup gelingt Honoré bei seiner Besetzung, wo er zum ersten Mal Filmikone Catherine Deneuve und ihre Tochter Chiara Mastroianni als Mutter und Tochter auf der Leinwand zusammenführt. Zum schauspielerischen Ereignis wird der Film auch durch die übrigen Darsteller, allen voran Milos Forman und Ludivine Sagnier als “junge Deneuve”.

Die Mitte

D 2004 l R: Stanislaw Mucha l D: Pawel Bartoszewicz, Marc Baumgartner, Ralf Buberti, Dariusz Blaszczyk, Michal Hirko, Raja Horodetska l FSK: o. A. l 86 min.

DieMitte-1Irgendwo zwischen Nordkap, Griechenland, Portugal und Russland muss er liegen, der geographische Mittelpunkt Europas. Danach gefragt, sagt einer, er wisse überhaupt nichts, ein anderer weiß, es ist „Essen“, ein dritter ist gerade im Urlaub, für einen vierten ist sie dort begraben, wo der Hund liegt, und ein fünfter sucht noch den richtigen Standpunkt. Auch der polnische Filmemacher Stanislaw Mucha sucht. Mit seiner Crew begibt er sich auf eine muntere Odyssee kreuz und quer durch den Kontinent und wird fündig. Er bereist mehr als ein Dutzend Orte, die den Anspruch erheben, das »Zentrum« Europas zu sein. Im österreichischen Braunau am Inn, wo Japaner das Geburtshaus Hitlers knipsen, erfährt man im Gasthof „Mittelpunkt Europas“, dass einst Napoleon hier seine Mitte fand. Im slowakischen Krahule half ein Engel bei der Verortung, und ein Mann denkt laut über ein Plakat nach, auf dem steht »In die Europäische Union, aber nicht mit nackten Ärschen«. Im polnischen Piatek behauptet jemand die »Mitte« sei abhanden gekommen und weiter östlich verirrt sich die Filmcrew in die »Mitte des polnischen Urwaldes«. Im litauischen »Europos Centro«, bei Vilnius, betrachtet eine Familie Europa als »Scheusal« und sieht im Untergang der Sowjetunion ihr größtes Unglück. Ein Nachbar erzählt die tragikomische Geschichte seiner Verwandten, die sich alle erhängt haben und in einem Labyrinth, das sich »Fernseher für Europa« nennt, beaufsichtigt ein Mann Tausende kaputter TV-Apparate. Im westukrainische Rachiv, seit 1887 die Mitte Europas, ist die Zeit geteilt: je nachdem, ob die Uhren nach Europäischer oder Kiewer Zeit ticken, gehen sie zwei Stunden vor oder nach. Wir treffen den letzten Chassidim, als er die Zeitung »Mitte Europas« kaufen will und erfahren alles was dort nicht drinsteht von der schlohweißen Kioskfrau, deren winziger Laden womöglich »die wahre Mitte« ist … Wo sie also liegt, die Mitte Europas, ist keine Frage der Topographie sondern eine Sache des Glaubens. Sicher ist nur, dass sie sich östlich der Erwartung befindet. Der Film folgt Spuren von Irrtümern, Anmaßungen und skurriler Selbstbehauptung. Er wirft Schlaglichter auf Spinner und Visionäre, Lokalpatrioten und Kontinental-Utopisten. Und Mucha erzählt davon, wie jenseits der alten EUGrenzen, inmitten der neuen, die Existenzprobleme wachsen, mit ihnen jedoch auch Gelassenheit und Humor der Bewohner. Die Menschen der jeweiligen Mitten bestimmen die Betrachtung von Europa. Keine Mitte liegt wirklich im Zentrum, aber jede ist der Nabel der Welt und macht den virtuellen Ort zu einem Herzstück …

Die unbequeme Wahrheit über unserer Ozeane

29. Mai 2012 l 19:00 Uhr l Film und Filmgespräch

UnbequemeWahrheitOzeane-1Fischen wir unsere Meere leer? Der Film “Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane” führt eindringlich vor Augen, wie die großen und kleinen Fischerei-Flotten die Weltmeere plündern. Die Menge an Fisch, die sie dabei an Land bringen, ist gigantisch.

In seinem Film dokumentiert Rupert Murray die katastrophalen globalen Auswirkungen der unkontrollierten Überfischung und beleuchtet deren Folgen, wie z. B. die Ausrottung des Thunfischs, die Überpopulation von Quallen und weltweite Hungersnöte. Dabei folgt Murray dem Journalisten Charles Clovers und zeigt dessen Konfrontation mit Politikern und Restaurantbetreibern. Die Reaktionen sind sehr bescheiden, das Verständnis für die Sorgen der Umweltforscher fehlt vollständig. Der Film ist ein Aufruf an die Menschheit. Denn noch besteht Hoffnung, dass wir ein gesundes Gleichgewicht der Fischbevölkerung wieder herstellen können.

Nach dem Film laden wir zu einem Gespräch über die aktuellen internationalen Entwicklungen im Bereich des Meeresschutzes und individuellen Handlungsmöglichkeiten mit der Biologin Stefanie Werner vom Umweltbundesamt in Dessau.

Monsieur Lazhar

Kanada 2011 l R: Philippe Falardeau l D: Fellag, Sophie Nélisse, Emilien Néron, Danielle Proulx, Brigitte Poupart, Evelyne de la Chenelière l 94 Minuten

Donnerstag, 10. Mai l 20.15 Uhr
Freitag, 11. Mai l 19.00 Uhr
Samstag, 12. Mai l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 13. Mai l 18.15 Uhr
Montag, 14. Mai l 20.15 Uhr
Dienstag, 15. Mai l 10.30 Uhr & 18.15 Uhr
Mittwoch, 16. Mai l 20.15 Uhr
Freitag, 18. Mai l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Samstag, 19. Mai l 19.00 Uhr
Sonntag, 20. Mai l 17.00 Uhr
Montag, 21. Mai l 19.00 Uhr
Dienstag, 22. Mai l 21.00 Uhr
Mittwoch, 23. Mai l 19.00 Uhr

e64f449ebd3b0ec74d0825e9b0b119Nach einem tragischen Unglücksfall übernimmt der aus Algerien stammende Bazhir Lazhar (Fellag) eine Grundschulklasse in Québéc. Trotz einiger kulturell bedingter Startschwierigkeiten gelingt es M. Lazhar, einen guten Draht zur Klasse aufzubauen und den Kindern beim Verarbeiten der Tragödie zu helfen. Während in der Klasse langsam wieder Ruhe einkehrt, weiß niemand an der Schule etwas von der schmerzhaften Vergangenheit Bachir Lazhars, der noch dazu jeden Augenblick damit rechnen muss, des Landes verwiesen zu werden.

MONSIEUR LAZHAR zeigt eine berührende Reise, wie sie das das Kino schon lange nicht mehr gesehen hat …

Our Idiot Brother

USA 2011 l R: Jesse Peretz l D: Paul Rudd, Elizabeth Banks, Zooey Deschanel, Emily Mortimer, Steve Coogan, Hugh Dancy, Kathryn Hahn, Rashida Jones, Shirley Knight, Adam Scott l FSK: o. A. l 90 Min.

Donnerstag, 31. Mai l 21.15 Uhr
Freitag, 01. Juni l 19.30 Uhr
Samstag, 02. Juni l 17.00 Uhr & 21.15 Uhr
Sonntag, 03. Juni l 19.15 Uhr
Montag, 04. Juni l 21.15 Uhr
Dienstag, 05. Juni l 10.30 Uhr & 19.00 Uhr
Mittwoch, 06. Juni l 21.15 Uhr
Donnerstag, 07. Juni l 19.00 Uhr
Freitag, 08. Juni l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Samstag, 09. Juni l 19.00 Uhr
Sonntag, 10. Juni l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Montag, 11. Juni l 19.00 Uhr
Dienstag, 12. Juni l 21.00 Uhr
Mittwoch, 13. Juni l 19.00 Uhr

OurIdiotBrother-3Hippie Ned Rochlin ist einfach zu gut für diese Welt. Da verkauft er aus lauter Menschenliebe einem uniformierten Polizisten Haschisch – und was ist der Dank? Er landet im Knast. Seine Freundin Janet behandelt ihn auch nicht besser. Nach gemütlichen Jahren auf ihrem Biobauernhof setzt sie Ned kaltschnäuzig vor die Tür und behält sogar seinen geliebten Hund. So viel Undank ist der Arme einfach nicht gewöhnt. Er flüchtet zu seiner Mutter nach Long Island. Beim wöchentlichen Familiendinner zeigen seine Schwestern Liz, Miranda und Natalie viel Mitgefühl, können es sich aber auch nicht verkneifen, den Unglücksraben aufzuziehen. Der Spaß hat ein Ende, als Ned bei Liz eine Ehekrise auslöst und auch das scheinbar geordnete Leben von Miranda und Natalie auf den Kopf stellt. So viel Arglosigkeit und bedingungslose Ehrlichkeit vertragen die Beziehungen seiner Schwestern und ihrer Freunde einfach nicht. Der Bruder wird von Liz über Miranda an Natalie weitergereicht und stürzt ihr Leben wieder und wieder ins Chaos. Und Bruder Ned ist natürlich an allem schuld … Paul Rudd (”Dinner für Spinner”) verbindet wie kaum ein anderer Schauspieler jungenhaften Charme mit Slapstick-Komik und aufrichtigen Gefühlen. Für Regisseur Jesse Peretz und die Autoren Evgenia Peretz und David Schisgall war von Anfang an klar, dass Paul Rudd die perfekte Besetzung für den herzensguten Hippie Ned ist. In den Rollen der drei ungleichen Schwestern überzeugen Emily Mortimer (”Shutter Island”) als New Yorker Übermutter, Elizabeth Banks (”72 Stunden – The Next Three Days”) als gefrustete Karrierefrau und Zoey Deschanel (”500 Days of Summer”) als verwirrte Lebenskünstlerin.

Sommer auf dem Land

D/P/Fin 2010 l Originaltitel: Father, Son & Holy Cow l R: Radek Wegrzyn l D: Zbigniew Zamachowski, Agata Buzek, Antoni Pawlicki, Lucyna Malec, Elzbieta Karkoszka l FSK: ab 12 l 90 Min.

Donnerstag, 03. Mai l 20.15 Uhr
Freitag, 04. Mai l 19.00 Uhr
Samstag, 05. Mai l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 06. Mai l 18.15 Uhr
Montag, 07. Mai l 20.15 Uhr
Dienstag, 08. Mai l 10.30 Uhr & 18.15 Uhr
Mittwoch, 09. Mai l 20.15 Uhr
Donnerstag, 10. Mai l 18.15 Uhr
Freitag, 11. Mai l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Samstag, 12. Mai l 19.00 Uhr
Sonntag, 13. Mai l 16.00 Uhr & 20.15 Uhr
Montag, 14. Mai l 18.15 Uhr
Dienstag, 15. Mai l 20.15 Uhr
Mittwoch, 16. Mai l 18.15 Uhr

land_680Bogdan ist ein international gefeierter Konzertpianist, doch nach dem Tod seiner Frau Iza kehrt er der großen Bühne den Rücken. Er zieht sich auf den beschaulichen Bauernhof seiner Mutter zurück. In dem kleinen Dorf an der Ostsee haben er und seine Frau sich bereits als Kinder am Strand die ewige Liebe geschworen. Jetzt ist alles anders, Iza ist gegangen. Und Bogdan ergibt sich mit reichlich Alkohol seinem Schicksal, unfähig sein normales Leben wieder aufzunehmen. Doch seine resolute Mutter hat ihr eigenes Rezept den Verzweifelten aus seiner Lethargie zu befreien: Die Renovierung des maroden Hofes und die harte Stallarbeit. Eines Tages macht Bogdan eine alles verändernde Entdeckung. Ausgerechnet eine überraschend musikalische Milchkuh holt Bogdan zurück ins Leben. Eine Entwicklung, die seine Familie und Freunde fassungslos macht. Als Bogdan dann auch noch ein großes Dorffest veranstaltet, überschlagen sich die Ereignisse …

Studiemovie … FESTIVAL

20. Juni  l  20.00 Uhr  l  Scheune

IMG_0070Das Studimovie Festival geht in die 6. Runde. Am 20. Juni um 20:00 Uhr laden wir euch erneut zum studentischen Kurzfilmfestival in den Moritzhof ein. Dabei liefern sich die Studenten der Otto-von-Guericke-Universität und der Fachhochschule Magdeburg erneut einen Wettkampf um die begehrten Filmklappen. Bis zum 1. Juni besteht die Möglichkeit eure Kurzfilme oder Schubladenhüter, die während eurer Studienzeit entstanden sind, einzureichen. Erstmalig wird in diesem Jahr eine fachkundige Jury über die Platzvergabe entscheiden. Das Publikum hat weiterhin die Möglichkeit einen ihrer Favoriten für den Zuschauerpreis zu nominieren und nimmt an der Verlosung für Freikarten vom Moritzhof teil. Wenn ihr Lust auf einen Filmabend habt und eure Freunde und deren Projekte unterstützen wollt, lasst euch das StudiMovie Festival nicht entgehen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Eintritt: 1 Euro
Einlass: 19.00 Uhr l Beginn: 20.00 Uhr

Substance – Albert Hofmann’s LSD

CH 2011 l R: Martin Witz l D: Stanislav Grof, Nick Sand, James S. Ketchum, Franz X. Vollenweider, Clark Martin, Carolyn Garcia, Martin A. Lee, Ralph Metzner, Roland Griffiths l 89 Min.

Donnerstag, 17. Mai l 19.30 Uhr
Freitag, 18. Mai l 20.30 Uhr
Samstag, 19. Mai l 18.30 Uhr
Sonntag, 20. Mai l 15.30 Uhr & 19.30 Uhr
Dienstag, 22. Mai l 19.30 Uhr
Freitag, 25. Mai l 18.30 Uhr
Sonntag, 27. Mai l 17.30 Uhr
Mittwoch, 30. Mai l 19.30 Uhr

Substance-3Der Schweizer Wissenschaftler Albert Hofmann entdeckt im Frühjahr 1943, mitten im Krieg, in seinem Basler Forschungslabor per Zufall eine bisher unbekannte Substanz. Nach einem gewagten Selbstversuch begreift er schnell, dass er es mit einem extrem potenten Wirkstoff zu tun hat – einer rätselhaften Substanz, die unsere Wahrnehmung verändert: LSD. Zu diesem Zeitpunkt weiß er noch nicht, dass sein Sorgenkind, wie er die Substanz später nennt, die Welt verändern wird. THE SUBSTANCE – ALBERT HOFMANN’S LSD erzählt die LSD-Story von ihren Anfängen bis heute. Ein filmischer Trip durch sechs Jahrzehnte. Eine Schatz-Truhe voll wunderbarem (teils unveröffentlichtem) Filmmaterial aus über 50 Film-Archiven, von Prag bis San Francisco. Eine Zeitreise, die an den legendären Dokumentarfilm “Atomic Café” erinnert, nur geht es hier um die “Atombombe des Geistes”. Die Geschichte rund um den schrägsten Exportartikel der Schweiz wird von Albert Hofmann selber kommentiert – ein letztes langes Interview.

The Artist

F 2011 l R: Michel Hazanavicius l D: John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller l FSK: o. A. l 100 Min.

Samstag, 12. Mai l 18.30 Uhr & 20.30 Uhr
Sonntag, 13. Mai l 18.00 Uhr & 20.00 Uhr
Montag, 14. Mai l 18.00 Uhr & 20.00 Uhr
Sonntag, 20. Mai l 16.00 Uhr, 18.00 Uhr & 20.00 Uhr
Montag, 21. Mai l 18.00 Uhr
Dienstag, 22. Mai l 20.00 Uhr
Mittwoch, 23. Mai l 18.00 Uhr
Donnerstag, 24. Mai l 20.00 Uhr
Freitag, 25. Mai l 18.00 Uhr
Samstag, 26. Mai l 18.00 Uhr
Sonntag, 27. Mai l 16.00 Uhr & 20.00 Uhr
Montag, 28. Mai l 18.00 Uhr
Dienstag, 29. Mai l 20.00 Uhr
Freitag, 01. Juni l 18.00 Uhr
Sonntag, 03. Juni l 16.00 Uhr

TheArtist-2George Valentin ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre. Der charmante Draufgänger zelebriert genussvoll seinen Ruhm und entdeckt das Talent der jungen Statistin Peppy Miller. Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang: Valentin verwehrt sich dem technischen Fortschritt, während Peppy zum gefeierten Kinostar wird. Mit hinreißender Eleganz und filmischer Bildkraft wird das Publikum verzaubert und das ganz ohne die Kraft von 3D-Technik, ohne Farbe und ohne gesprochene Dialoge.


The First Rasta

F 2010 l OmU l R: Hélène Lee, Christophe Farnarier l D: Miss Audrey Whyte Lewis, Bongo Herman, Count Ossie Drummers, William »Blade« Howell, Max Romeo, The Abyssianians, Les 100 Grammes de Têtes, Groundation und Tu Shung Pen l 91 Minuten

Donnerstag, 10. Mai l 19.00 Uhr
Freitag, 11. Mai l 18.00 Uhr & 20.00 Uhr
Samstag, 12. Mai l 18.00 Uhr & 20.00 Uhr
Sonntag, 13. Mai l 19.00 Uhr
Dienstag, 15. Mai l 19.00 Uhr
Mittwoch, 16. Mai l 19.00 Uhr
Freitag, 18. Mai l 18.30 Uhr
Samstag, 19. Mai l 20.30 Uhr
Sonntag, 20. Mai l 17.30 Uhr
Mittwoch, 23. Mai l 19.30 Uhr

FIRST-RASTA-1-3-g_webIdeen aus der Bibel, von Marx, Eisenstein und Gandhi – Leonard Percival Howell »The Gong« vereinte sie zu einer neuen Weltanschauung: Rastafari. Die Musik von Bob Marley, Max Romeo, The Abyssinians und vieler anderer machte seine Gedanken weltberühmt. Leonard Percival Howell war »The First Rasta«, der Begründer der Rastafaribewegung, aber auch Matrose, Weltreisender und Revolutionär. Seinen Spuren folgend begibt sich der Film auf eine Reise durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie führt von Jamaika über Panama, New York und Russland bis in die von ihm gegründete Rastafari-Kommune Pinnacle.
Seine Lebensgeschichte erzählt von jamaikanischen Aufständen – erst gegen King George und später gegen die moderne Form der Sklaverei globaler Bananenkonzerne. Aber sie zeigt auch in beeindruckenden Szenen die aufkommende Industrialisierung in Panama und die Blütezeit der schwarzen Kultur im New York der zwanziger Jahre. Reggaegrößen wie Max Romeo, The Abyssianians, die Count Ossie Drummers oder Miss Audrey Whyte Lewis geben dem Film ihre Stimme. Sie lassen uns an einem faszinierenden, tragischen, von Mut und Revolutionsdurst geprägten Leben teilhaben.

Väter und andere Katastrophen

F 2011 l R: Martin Valente l D: Gérard Jugnot, François Berléand, Olivia Ruiz, Jamie Bamber Griffith, Laurence Arné, Anne-Cécile Crapie l FSK: o. A. l 99 Min.

Donnerstag, 17. Mai l 21.00 Uhr
Freitag, 18. Mai l 19.00 Uhr
Samstag, 19. Mai l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 20. Mai l 19.00 Uhr
Montag, 21. Mai l 21.00 Uhr
Dienstag, 22. Mai l 10.30 Uhr & 19.00 Uhr
Mittwoch, 23. Mai l 21.00 Uhr
Donnerstag, 24. Mai l 19.00 Uhr
Freitag, 25. Mai l 17.00 Uhr & 21.15 Uhr
Samstag, 26. Mai l 19.00 Uhr
Sonntag, 27. Mai l 17.00 Uhr & 21.15 Uhr
Montag, 28. Mai l 19.00 Uhr
Dienstag, 29. Mai l 21.15 Uhr
Mittwoch, 30. Mai l 19.00 Uhr

VäterUndAndereKatastrophen-4Eigentlich hätte Chloé allen Grund, glücklich zu sein. Sie hat nicht nur ihren Traummann Stephen gefunden, sie wird den Ex-Tennis-­Profi und erfolgreichen Geschäftsmann auch bald heiraten. Aber wer soll der Brautvater sein, der sie zum Altar führt? In Chloés Fall ein äußerst kniffliges Problem. Gleich zwei Kandidaten stehen zur Wahl, die die Vaterschaft für sich reklamieren. Einerseits der leibliche Vater Bernard, ein steifer Großindustrieller und Zwangsneurotiker aus Leidenschaft, von dem Chloé nichts weiß, da sie das Kind einer lang zurückliegenden Sommerliebe ist. Andererseits der Tunichtgut Gustave, der sie großgezogen hat. Der hat zwar ein großes Herz, trinkt aber öfter mal einen über den Durst. Auch wenn weder der eine noch der andere Chloés Vorstellungen vom idealen Vater entspricht, muss sie sich entscheiden. Sonst fällt die Hochzeit ins Wasser. Die spritzige Komödie über eine Vater-Tochter-Vater Dreiecksbeziehung von Martin Valente. Mit Olivia Ruiz, François Berléand (”Das Konzert”) und Gérard Jugnot (”Die Kinder des Monsieur Mathieu”) glänzend besetzt. Ein Feel-Good-Movie, wie es im Buche steht.

Ziemlich beste Freunde (OmU)

F 2011 l Originaltitel: Intouchables l Regie: Olivier Nakache, Eric Toledano – Darsteller: François Cluzet, Omar Sy, Audrey Fleurot, Joséphine de Meaux, Clotilde Mollet, Anne Le Ny, Alba Gaïa Kraghede Bellugi l FSK: ab 6 l Länge: 110 min.

Samstag, 30. Juni l 18.00 Uhr

Ziemlich-beste-Freunde_ArtikelQuerPhilippe (FRANÇOIS CLUZET) führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten – aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss (OMAR SY), ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Und warum benutzt Philippe eigentlich nie den großartigen Maserati, der abgedeckt auf dem Innenhof steht?
Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird…