Abendland

AUS 2011 l R: Nikolaus Geyrhalter l FSK: ab 12 l 94 Min.

Donnerstag, 09. Februar l 19.00 Uhr
Freitag, 10. Februar l 18.00 Uhr
Samstag, 11. Februar l 16.00 Uhr & 20.00 Uhr
Sonntag, 12. Februar l 17.00 Uhr
Dienstag, 14. Februar l 19.00 Uhr
Freitag, 17. Februar l 20.00 Uhr
Samstag, 18. Februar l 18.00 Uhr
Sonntag, 19. Februar l 15.00 Uhr &19.00 Uhr
Montag, 20. Februar l 19.00 Uhr
Mittwoch, 22. Februar l 19.00 Uhr

Abendland-1Ein Blick auf Europa bei Nacht. Ein „Abendland“, das sich als Gipfelpunkt der menschlichen Zivilisation sieht und gleichzeitig seine Grenzen dichtmacht, um den Wohlstand und die Sicherheit nicht zu gefährden.
Geyrhalter macht Station in illegalen Einwanderercamps, Diskotheken und bei der Telefonseelsorge. Er schafft ein Kaleidoskop aus vielen kleinen Geschichten, die er lose aneinanderfügt und zeigt, wie perfekt das öffentliche Leben in Europa organisiert ist: hochgradige Technisierung in allen Lebensbereichen, ob Hightech-Maschinen für frühgeboren Kinder oder Fließbandabfertigung in den Krematorien. Manche Dinge sieht man eben in der Nacht so klar wie sonst kaum am Tage.

Ich reise allein

NOR 2011 l R: Stian Kristiansen l D: Rolf Kristian Larsen, Amina Eleonara Bergrem l FSK: o. A. l 93 Min.

Donnerstag, 09. Februar l 20.15 Uhr
Freitag, 10. Februar l 19.00 Uhr
Samstag, 11. Februar l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 12. Februar l 18.15 Uhr
Montag, 13. Februar l 20.15 Uhr
Dienstag, 14. Februar l 10.30 Uhr & 18.15 Uhr
Mittwoch, 15. Februar l 20.15 Uhr
Donnerstag, 16. Februar l 18.15 Uhr
Freitag, 17. Februar l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Samstag, 18. Februar l 19.00 Uhr
Sonntag, 19. Februar l 16.00 Uhr & 20.15 Uhr
Montag, 20. Februar l 18.15 Uhr
Dienstag, 21. Februar l 20.15 Uhr
Mittwoch, 22. Februar l 18.15 Uhr

IchReiseAllein-1Jarle genießt sein Studentenleben in vollen Zügen bis er eines Tages die Nachricht erhält, dass ihm eine wilde Nacht vor Jahren zu unverhofften Vaterfreuden verholfen habe. Nun beschließt die Mutter, dass sie dringend Urlaub braucht und er sich derweil um seine mittlerweile 6jährige Tochter kümmern soll. Jarle wehrt sich anfangs vehement gegen diesen spontanen Erziehungsauftrag und führt weiter sein junges unbeschwertes Hipster-Leben, während Lotte mit Schmollmund und Tamagotchi-Ei langsam sein Leben aufwirbelt. Ein wunderbar klischeefreier und energiegeladener Film voller Wut und Leben und dank der Musik auch eine feine Hommage an die 1990er Jahre.

In guten Händen

GB 2011 l R: Tanya Wexler l D: Jonathan Pryce, Rupert Everett, Maggie Gyllenhaal, Hugh Dancy l FSK: ab 12 l 99 Min.

Donnerstag, 02. Februar l 20.15 Uhr
Freitag, 03. Februar l 19.00 Uhr
Samstag, 04. Februar l 19.00 Uhr
Sonntag, 05. Februar l 18.15 Uhr
Montag, 06. Februar l 20.15 Uhr
Dienstag, 07. Februar l 10.30 Uhr & 18.15 Uhr
Mittwoch, 08. Februar l 20.15 Uhr
Donnerstag, 09. Februar l 18.15 Uhr
Freitag, 10. Februar l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Samstag, 11. Februar l 19.00 Uhr
Sonntag, 12. Februar l 16.00 Uhr & 20.15 Uhr
Montag, 13. Februar l 18.15 Uhr
Dienstag, 14. Februar l 20.15 Uhr
Mittwoch, 15. Februar l 18.15 Uhr

InGutenHänden-2London um 1880: die viktorianische Prüderie befindet sich gerade auf ihrem Höhepunkt als der junge Arzt Granville bei der Suche nach einem neuen Job auf Dr. Dalrymple stößt. Als Hysterie- und selbsternannter Frauen-Experte legt dieser zur Heilung hysterischer Frauen an deren intimsten Stelle tatkräftig Hand an. Doch als sich immer mehr Patientinnen „therapieren“ lassen, wird er zunehmend von Krämpfen in seinen Händen gequält. Er befürchtet das Ende seiner Karriere und erfindet zusammen mit seinem alten Freund, einem besessenen Hobby-Tüftler, den elektrischen Massagestab, welcher im Handumdrehen zur Lustmaschine avanciert: die Geburtsstunde des Vibrators…


Lotta aus der Krachmacherstraße … KinderKINO

S 1992 l R: Johanna Hald l D: Grete Havnesköld, Linn Gloppestad, Martin Andersson l FSK: ab 0 l Altersempfehlung: ab 5 l 85 Min.

Samstag, 04. Februar l 15.00 Uhr
Dienstag, 07. Februar l 16.00 Uhr
Donnerstag, 09. Februar l 16.00 Uhr
Sonntag, 12. Februar l 14.00 Uhr
Samstag, 18. Februar l 15.00 Uhr
Sonntag, 26. Februar l 14.00 Uhr

LottaKrachmacherstrasse-4Ende der 50er Jahre im schwedischen Städtchen Dingtuna. Lotta ist fast fünf und kann fast alles. Radfahren zum Beispiel, auch wenn ihr das keiner glaubt. Zu ihrem fünften Geburtstag wünscht sie sich nichts sehnlicher, als endlich ein Fahrrad zu bekommen, aber die Eltern finden sie noch zu klein dafür. Nun, dann muss Lotta sie davon überzeugen, dass sie es kann – am besten dadurch, dass sie sich Tante Bergs großes Rad ausleiht und damit die Krachmacherstraße heruntersaust. Und das saust! Wenn auch nicht ganz so, wie Lotta es sich dachte…

Lotta zieht um … KinderKINO

S 1993 l R: Johanna Hald l D: Grete Havnesköld, Linn Gloppestad, Martin Andersson l FSK: ab 0 l Altersempfehlung: ab 5 l 83 Min.

Sonntag, 05. Februar l 14.00 Uhr
Mittwoch, 08. Februar l 16.00 Uhr
Samstag, 11. Februar l 15.00 Uhr
Sonntag, 19. Februar l 14.00 Uhr
Samstag, 25. Februar l 15.00 Uhr

LottaZiehtUm-1Lotta hasst ihren kratzigen Pulli – weil sie ihn aber anziehen soll, nimmt sie einfach eine Schere und löst das Problem auf ihre Weise: Sie zerschneidet ihn. Danach ist ihr allerdings nicht besonders wohl – und so beschließt sie, auszuziehen. Zu Tante Berg. In Tante Bergs Schuppen darf sie sich häuslich einrichten und das gefällt ihr erst mal sehr gut. Ihre Geschwister und die Mutter kommen sie besuchen, aber sie will nicht wieder zurück. Als es ihr gerade nicht mehr so gut gefällt, kommt glücklicherweise der Vater, um sie noch einmal zu bitten, doch nach Hause zurückzukehren…

Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod

F/ESP 2010 l R: Álex de la Iglesia l D: Antonio de la Totte, Santiago Degura, Caroline Bang, Fran Perea l FSK: o. A. l 107 Min.

Freitag, 03. Februar l 21.00 Uhr
Samstag, 04. Februar l 21.00 Uhr

Mad Circus-2Während des Spanischen Bürgerkriegs wird ein Clown während einer Vorstellung von Milizen zwangsrekrutiert und kämpft gegen die Faschisten. Jahrzehnte später wird sein Sohn Javier als „trauriger Clown“ im Zirkus arbeiten. Hier trifft er auf den „lustigen Clown“ Sergio und seine schöne Freundin Natalia. Doch hinter den Kulissen wird dieser zum brutalen Sadisten. Schnell gerät Javier in Natalies Bann, was er beinahe mit dem Leben bezahlt – der Auftakt zu einem mörderischen Amoklauf, zahlreichen Verwicklungen und einer Geschichte voller Blut und Verderben, die Javier direkt bis zu Diktator Franco führt…
Düster und mit einer Bilderflut, die man sonst nur von Tarantino kennt.

My Reincarnation

USA/E/CH/NL/I 2010 l R: Jennifer Fox l D: Chögyall Namkhai Norbu, Khyentse Yeshe l FSK: o. A. l 102 Min.

Donnerstag, 02. Februar l 19.00 Uhr
Freitag, 03. Februar l 18.00 Uhr
Samstag, 04. Februar l 16.00 Uhr
Sonntag, 05. Februar l 15.00 Uhr & 17.00 Uhr
Dienstag, 07. Februar l 19.00 Uhr
Freitag, 10. Februar l 20.00 Uhr
Samstag, 11. Februar l 18.00 Uhr
Sonntag, 12. Februar l 15.00 Uhr & 19.00 Uhr
Montag, 13. Februar l 19.00 Uhr
Mittwoch, 15. Februar l 19.00 Uhr

MyReincarnation-2Norbu ist einer der letzten tibetischen Meister, die das Geheimnis der Reinkarnation lehren können. Als er aus Tibet nach Italien flieht, verliebt er sich in eine Italienerin, heiratet und gründet mit ihr eine Familie. Sein inzwischen erwachsener Sohn Yeshi könnte in seine Fußstapfen treten, doch er weigert sich und bedroht damit ungewollt das Erbe seines Vaters und die Fortführung einer der ältesten tibetischen Lehren. In Italien aufgewachsen, träumt Yeshi von einem „normalen“ Leben, fernab ergebener Schüler, welche seinen Vater in Tibet ständig umgaben. Wird Yeshi mit seiner westlichen Einstellung das Erbe seines Vaters gefährden? Eine besondere Vater-Sohn-Geschichte, die die Regisseurin über 20 Jahre lang begleitete.

USA/E/CH/NL/I2010 l R: Jennifer Fox l D: Chögyall Namkhai Norbu, Khyentse Yeshe l FSK: o. A. l 102 Min.

Sarahs Schlüssel

F 2010 l R: Gilles Paquet-Brenner l D: Kristin Scott Thomas, Mélusine Mayance, Niels Arestrup, Frédéric Pierrot, Michel Duchaussoy, Dominque Frot l 104 Min.

Donnerstag, 26. Januar l 20.15 Uhr
Freitag, 27. Januar l 19.00 Uhr
Samstag, 28. Januar l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 29. Januar l 18.15 Uhr
Montag, 30. Januar l 20.15 Uhr
Dienstag, 31. Januar l 10.30 Uhr & 18.15 Uhr
Mittwoch, 01. Februar l 20.15 Uhr
Donnerstag, 02. Februar l 18.15 Uhr
Freitag, 03. Februar l 17.00 Uhr
Samstag, 04. Februar l 17.00 Uhr
Sonntag, 05. Februar l 16.00 Uhr & 20.15 Uhr
Montag, 06. Februar l 18.15 Uhr
Dienstag, 07. Februar l 20.15 Uhr
Mittwoch, 08. Februar l 18.15 Uhr

SarahsSchlüssel-1Paris im Juli 1942. Sarah, ein zehnjähriges jüdisches Mädchen, wird mit ihren Eltern mitten in der Nacht von der französischen Polizei zur Deportation aus ihrer Wohnung geholt. Verzweifelt schließt sie ihren kleinen Bruder in ihrem Geheimversteck hinter der Tapetentür im Schlafzimmer ein und verspricht, ganz schnell wieder bei ihm zu sein. Den Schlüssel nimmt sie mit, nicht ahnend, welche Katastrophe ihrer Familie und fast 20.000 weiteren verschleppten Pariser Juden bevorsteht. Siebenundsechzig Jahre später verwebt sich Sarahs Geschichte mit der von Julia Jarmond, einer amerikanischen Journalistin, die für einen Artikel die damalige Razzia und ihre furchtbaren Folgen recherchiert. Bei dieser Arbeit stößt sie auf das Schicksal einer jüdischen Familie, die aus der Wohnung vertrieben wurde, die seit Jahrzehnten der Familie ihres zukünftigen Mannes gehört, und in die sie nach ihrer Hochzeit einziehen wollte. Je mehr Wahrheit Julia ans Licht befördert, um so mehr erfährt sie über Bertrands Familie, über Frankreich und schließlich über sich selbst.

“Leidenschaftlich, bewegend und voller Wahrheit”, nannte Le Figaro Gilles Paquet-Brenners Film nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Tatiana de Rosnay. Mit SARAHS SCHLÜSSEL ist dem Regisseur ein intensiver und sehenswerter Film gelungen, der die Schicksale der Charaktere äußerst feinfühlig erzählt. In der Hauptrolle begeistert Kristin Scott Thomas (”Der englische Patient”) in einer ihrer besten Rollen.

Tage, die bleiben

D 2011 l R: Pia Strietmann l D: Götz Schubert, Max Riemelt, Mathilde Bundschuh, Lena Stolze, Tessa Mittelstaedt, Andrea Schmidt l FSK: ab 12 l 106 Min.

Donnerstag, 16. Februar l 20.15 Uhr
Freitag, 17. Februar l 19.00 Uhr
Samstag, 18. Februar l 17.00 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 19. Februar l 18.15 Uhr
Montag, 20. Februar l 20.15 Uhr
Dienstag, 21. Februar l 10.30 Uhr & 18.15 Uhr
Mittwoch, 22. Februar l 20.15 Uhr
Donnerstag, 23. Februar l 18.15 Uhr
Freitag, 24. Februar l 21.00 Uhr
Samstag, 25. Februar l 19.00 Uhr
Sonntag, 26. Februar l 20.15 Uhr
Montag, 27. Februar l 18.15 Uhr
Dienstag, 28. Februar l 20.15 Uhr
Mittwoch, 29. Februar l 18.15 Uhr

Tage die bleiben 01.12_1Der plötzliche Unfalltod der Mutter hinterlässt einen notorisch untreuen Ehemann, einen rebellischen Sohn und die pubertierende Tochter, die alles für ein Tattoo geben würde. Schon lange lebten sie aneinander vorbei und sollen nun gemeinsam trauern?! Die Streitereien gehen unvermindert weiter, erst Begegnungen mit Bekannten der Toten, die ehrlich um die Verstorbene trauern, öffnen dem Vater und den Kindern die Augen. Strietmanns mutiges Debüt begeisterte die Presse und wurde vielfach ausgezeichnet. Auf dem schmalen Grat zwischen Tragik und Komik ist ihr ein klug inszeniertes Drama über den Tod und das Weiterleben gelungen. Wie Dani Levy schon sagte: ein „radikal feiner und zum Weinen komischen Film“.

The Artist

F 2011 l R: Michel Hazanavicius l D: Jean Dujardin, Berenice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller l FSK: o.A. l 100 Min.

Donnerstag, 23. Februar l 20.15 Uhr
Freitag, 24. Februar l 17.00 Uhr & 19.00 Uhr
Samstag, 25. Februar l 16.00 Uhr & 21.00 Uhr
Sonntag, 26. Februar l 16.00 Uhr & 18.15 Uhr
Montag, 27. Februar l 20.15 Uhr
Dienstag, 28. Februar l 10.30 Uhr & 18.15 Uhr
Mittwoch, 29. Februar l 20.15 Uhr

TheArtist-3George Valentin, Draufgänger und Leinwandliebling der Stummfilmära, genießt seinen Ruhm und entdeckt das Talent der jungen Statistin Peppy Miller. Sie verlieben sich, stehen aber mit dem Aufkommen des Tonfilms zwischen Erfolg und Untergang. Valentin verwehrt sich dem technischen Fortschritt während Peppy zum gefeierten Kinostar wird. Mit hinreißender Eleganz und filmischer Bildkraft wird das Publikum verzaubert und das ganz ohne die Kraft von 3D-Technik, ohne Farbe und ohne gesprochene Dialoge.
Bei den Filmfestspielen mit Preisen überhäuft, wird diese Hommage an die goldenen Zeiten des Kinos zu Recht als heißer Anwärter für den diesjährigen Oscar gehandelt.

The Real American – Joe McCarthy

D 2011 l R: Lutz Hachmeister l D: John Sessions, Justine Waddell, Trystan Gravelle, Philip Bulcock l FSK: o. A. l 95 Min.

Donnerstag, 16. Februar l 19.00 Uhr
Freitag, 17. Februar l 18.00 Uhr
Samstag, 18. Februar l 16.00 Uhr & 20.00 Uhr
Sonntag, 19. Februar l 17.00 Uhr
Dienstag, 21. Februar l 19.00 Uhr
Samstag, 25. Februar l 18.00 Uhr
Sonntag, 26. Februar l 15.00 Uhr & 19.00 Uhr
Montag, 27. Februar l 19.00 Uhr
Mittwoch, 29. Februar l 19.00 Uhr

The Real American - Joe McCarthyMit der Jagd auf Stinktiere verglich Farmerssohn Joseph McCarthy seine unermüdliche Hatz auf Kommunisten, die er den amerikanischen Staatsapparat unterwandern sah. Bis er schließlich auf Widerstand stieß. Er prägte die medienpolitische Landschaft der frühen 1950er und verlieh dieser Zeit in den USA die Bezeichnung McCarthy-Ära. Wer aber war dieser Mann? Populist, Demagoge oder Wahnsinniger? Dokumente aus internationalen Archiven, unveröffentlichtes Originalmaterial und Interviews mit den letzten noch lebenden Familienmitgliedern und einer Vielzahl hochkarätiger Augenzeugen bereichern diesen aufwendig inszenierten Dokumentarfilm.

William S. Burroughs – A Man within

USA 2010 l R: Yony Leyser l D: John Waters, Patti Smith, Iggy Pop, Gus Van Sant, Genesis Breyer P-Orridge, Sonic Youth, Laurie Anderson, Amiri Baraka, Jello Biafra l FSK: ab 12 l OmU l 87 Min.

Donnerstag, 26. Januar l 19.00 Uhr
Samstag, 28. Januar l 16.00 Uhr & 20.00 Uhr
Sonntag, 29. Januar l 17.00 Uhr
Dienstag, 31. Januar l 19.00 Uhr
Freitag, 03. Februar l 20.00 Uhr
Samstag, 04. Februar l 18.00 Uhr & 20.00 Uhr
Sonntag, 05. Februar l 19.00 Uhr
Montag, 06. Februar l 19.00 Uhr
Mittwoch, 08. Februar l 19.00 Uhr

William S. Burroughs-1kleinKultfigur der Beat-Generation, Pionier der Gegenkultur, Drogenpapst: William S. Burroughs riss Grenzen des Mainstream ein, erhob den Drogenrausch zum künstlerischen Medium, wurde zum ungewollten Wortführer der schwulen Befreiungsbewegung. Sein Roman “Naked Lunch” wurde zur Bibel von Punks, Hippies, der Queer-Bewegung, von Revolutionären, Künstlern und Musikern in aller Welt. So ziemlich jede gegenkulturelle Bewegung des 20. Jahrhundert beruft sich auf ihn.

WILLIAM S. BURROUGHS – A MAN WITHIN ist der liebevoll-forschende Versuch, den Menschen zu ergründen, der aus Versehen seine Frau erschoss, dessen Werk den Konservatismus seiner Zeit bis ins Mark erschütterte, dessen kreative Gewalt die Kultur des 20. Jahrhunderts beben ließ. Wie kaum eine Künstlerfigur steht Burroughs für einen radikalen Widerspruch, den Regisseur Yony Leyser in seinem Film vorbehaltlos auslotet: Zwischen Individualismus und Abhängigkeit, zwischen Unabhängigkeit und Vereinnahmung entsteht das intime Porträt eines großen Schriftstellers, getragen vom genialen Score von Patti Smith und Sonic Youth.

Leyser bekam die Großen und Bekannten, die Jünger, Weggefährten, Kritiker und Bewunderer vor die Kamera: In exklusiven Interviews und Archivmaterial erzählen Patti Smith, Iggy Pop, Gus Van Sant, John Waters, Genesis Breyer P-Orridge, Sonic Youth, Laurie Anderson, Amiri Baraka, David Cronenberg und Allen Ginsberg Geschichten aus dem Reich eines extremen Grenzgängers.

¡Vivan las Antipodas!

D/ARG/NL 2011 l R: Victor Kossakovsky l FSK: o. A. l 108 Min.

Donnerstag, 23. Februar l 19.00 Uhr
Samstag, 25. Februar l 17.00 Uhr & 20.00 Uhr
Sonntag, 26. Februar l 17.00 Uhr
Dienstag, 28. Februar l 19.00 Uhr

VivanLasAntipodas-1Haben wir uns nicht alle als Kind einmal gefragt, was just in diesem Moment auf der anderen Seite der Welt geschieht?
In diesem Film werden die Träumereien Wirklichkeit. In atemberaubenden Bildern und einem überwältigen Schnitt gehen wir auf die Reise zu den wenigen echten Land-zu-Land Antipoden. Wir entdecken die täglichen Wunder und Widersprüche von Menschen und Natur rund um den Globus. Mit noch nie da gewesenen Kamerafahrten wird unsere konventionelle Sicht der Welt auf den Kopf gestellt. Ein revolutionärer Film, der unsere Welt und ihre Menschen mit all ihren Gegensätzen und Gemeinsamkeiten hochleben lässt: VIVAN LAS ANTIPODAS! – Es leben die Gegenpole!